Gesichtsyoga – Das natürliche Botox

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Yoga für dein Gesicht: Wie beim “normalen” Yoga bringt dir das Trainieren der Gesichtsmuskeln Entspannung, Kräftigung und Stärkung von Muskeln und Gewebe – aber eben nicht für Rücken, Beine und Arme, sondern eben dein Gesicht. Gleichzeitig straffst du deine Mimikfältchen, bewirkst nachhaltige Hautstraffung und Anti- Aging -Effekte.

1Was ist Gesichtsyoga?

Lustig sieht es allemal aus, wenn man Übungen im Gesichtsyoga praktiziert. Da werden Augenpartien und Augenbrauen gezogen, Wangen aufgeplustert, an der Haut gezupft, Kinn und Mund verzogen und ein erschrockenes Gesicht gemacht. Doch die gezielte Mimik hat dauerhaft Wirkung: Mit gezielten Übungen kannst du Tränensäcke verhindern, Mimikfältchen glätten, Stirnmuskeln stärken und dein Gesicht entspannter und strahlender aussehen lassen – kurz: den sichtbaren Alterungsprozess deiner Haut verzögern.

Und ganz nebenbei lockerst du mit der Gesichtsgymnastik deine Muskulatur, was sich wiederum auf dein Gemüt und deine Konzentration auswirkt, Stressmomente entspannt und die Kiefermuskulatur sowie Stirnmuskeln wieder locker macht.

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2Was kann ich von Gesichtsyoga erwarten?

Dein Gesicht ist der erste Körperteil, den dein Gegenüber normalerweise erblickt. Deine Züge, deine Ausstrahlung, deine Mimik sagen viel über dich aus und vermitteln den oft entscheidenden Eindruck. Andererseits lässt sich, besonders bei guten Freunden, leicht im Gesicht ablesen, ob es ihnen gut geht, ob sie entspannt oder gestresst sind, fröhlich oder traurig, fit oder müde.

Tiefe Augenringe, Schatten unter den Augen, hängende Wangenhaut und Fältchen auf der Stirn können Auswirkungen auf deine gesamte Ausstrahlung haben. Wer hingegen ein frisches und strahlendes Gesicht hat, wirkt gleich ganz anders.

Gesichtsyoga ist daher nicht nur eine schönere und vor allem entspannendere Alternative zu Botox-Behandlungen und kosmetischer Chirurgie, sondern birgt auch wunderbare Momente der Entspannung und Lockerung, der Entzerrung und Stärkung.

Die Gesichtsgymnastik -Übungen kannst du getrost zu Hause machen. Es gibt Anleitungen für 3-Minuten-Sessions am Morgen, gezielte Übungen für bestimmte Gesichtspartien, gegen Falten und für mehr Hautstraffung und solche für deine „Problemzonen“. Damit bist du super flexibel und kannst Gesichtsyoga immer dann praktizieren, wenn du es gerade brauchst, und wo du gerade bist.

3Wirkungen, Vorteile und Schwerpunkte

Das Gesicht ist der Körperteil, zu dem unsere Hände am meisten wandern: um die müden Augen zu reiben, um die Schläfen zu massieren, die Kiefermuskulatur zu kneten. Durch die Gesichtsgymnastik kannst du gezielt die Partien bearbeiten, die dir gerade Probleme bereiten – mit Übungen, die dazu entwickelt und nachweislich nachhaltige Wirkungen haben.

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  • Gezielte Übungen entspannen deine Gesichtszüge und steigern dein Wohlbefinden
  • Vorbeugung und Linderung z.B. von Kopfschmerzen, angespannte Kiefermuskulatur und Nackenschmerzen
  • Vermindert Fältchen, Augenringe und Augenschatten, glättet die Haut
  • Fördert die Blutzirkulation und den Sauerstofftransport
  • Deine Gesichtszüge wirken entspannter, strahlender und fröhlicher
  • Du formst und glättest deine Gesichtshaut und verminderst Mimikfältchen

4Welche Yogaübungen werden praktiziert?

Anspannen, glätten und aufblasen, entspannen, massieren und locker lassen: Die Übungen im Gesichtsyoga können sich einzelnen Partien – wie deinen Augen, deiner Stirn, deinem Kinn oder deinen Augenbrauen, deinen Wangen oder deiner Nase widmen – oder das gesamte Gesicht mit einbeziehen. Basis der Haut sind deine Muskeln, daher gilt es, diese durch die Gesichtsgymnastik – wie im „normalen“ Yoga –zu trainieren also, die Muskeln unter der Haut zu stärken.

Eine wichtige Rolle spielen bei vielen Übungen auch deine Fingerspitzen und Handballen, mit denen du die Haut bearbeitest, sowie dein Hals, dein Nacken und deine Kopfhaut. Und natürlich das Atmen, das die Übungen begleitet und trägt.
Wie du um die Nase herum Haut und Muskeln entspannst und Fältchen glättest, zeigt dir Fumiko in diesem kurzen Video:

“I developed the Face Yoga Method to help make you feel proud of yourself and walk with confidence in the world.” (Fumiko Takatsu, „Erfinderin“ der Face Yoga Method)

5Was brauche ich für die Stunde? Was soll ich anziehen?

Für Gesichtsyoga-Übungen brauchst du im Prinzip kein Zubehör. Du kannst die Übungen im Stehen oder auch im Sitzen absolvieren. Um eine strahlende, schöne Haut zu erlangen, hilft zusätzlich eine gesunde, vitaminreiche, frische Ernährung und Feuchtigkeitscreme.
Ergänzen kannst du die Gesichtsgymnastik mit Entspannungsübungen. Super beruhigend wirken dabei Augenentspannungskissen mit ätherischen Ölen, die zum Beispiel Kopfschmerzen und Verspannungen lindern und deinen müden Augen gut tun.

6Wer hat diesen Yogastil entwickelt?

Die Japanerin Fumiko Takatsu war die erste, die vor einigen Jahren publikumswirksam Yogaübungen für das Gesicht entwickelt und verbreitet hat. Inzwischen ist sie mit zahlreichen Übungen und Lehrgängen im Internet und live unterwegs. Sie empfiehlt, ein paar Minuten täglich die Gesichtszüge zu strecken und zu straffen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Ihr persönlicher Auslöser, Übungen für das Gesicht zu entwickeln, war ein schwerer Autounfall vor etlichen Jahren. Ihr Gesicht hatte anschließend „asymmetrische“ Züge, wie sie sagt. Da selbst die teuersten Lotionen und Cremes nicht halfen, begann sie eines Tages damit, neben ihrem Körper, auch ihre Gesichtsmuskeln zu trainieren. Nach mehreren Wochen sprachen sie Bekannte auf ihr verändertes und gesünder aussehendes Gesicht an – ihre Face Yoga Method war geboren.
Fumiko ist nach eigenen Aussagen in Japan eine der am stärksten nachgefragten Buchautoren. Sie erschien im Lauf der Zeit in etwa 100 Zeitschriften und in mehreren TV-Shows und kooperiert mit mehreren Marken. Zudem vergibt sie Zertifikate für Gesichtsyoga an Lehrer.

Anne Steinbach

Anne ist Reisejournalistin, Bloggerin und schon seit vier Jahren in Indonesien verliebt. Manchmal teilt sie diese Liebe auch mit anderen Ländern in Südostasien, dann packt sie ihren Schrammel-Backpack und zieht los. Yoga macht sie schon seit 5 Jahren und hat gerade Bikram für sich entdeckt. Nur an das Schwitzen muss sie sich noch gewöhnen.

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