10 Lebensmittel für einen besseren Schlaf

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Voller Magen, komisches Grummeln in der Bauchregion und irgendwie fühlt man sich einfach nur „Bäh“. Häufig gehen wir abends ins Bett und fühlen uns alles andere, als „bereit zum Schlafen“. Schnell wird dieses Gefühl auf den Alltagsstress, auf doofe Gedanken oder aber andere Dinge geschoben, die uns gerade im Privat- oder Berufsleben durch den Kopf gehen. Dabei gibt es auch andere Gründe, die uns vom Schlafen abhalten, wie zum Beispiel die Ernährung.

Im Folgenden zeigen wir euch zehn Stoffe bzw. Lebensmittel für einen besseren Schlaf, die euch dabei helfen, nachts ruhiger zu schlafen und vor allem, die euch dabei unterstützen schneller einzuschlafen und unnötiges Herumwühlen im Bett vermeiden.

Hier kommen der erste Teil des Artikels und die ersten drei Stoffe. Der Artikel wird in den nächsten Wochen immer wieder neu aktualisiert.

1Lebensmittel für einen besseren Schlaf: Melatonin

Das heimliche Schlaf-Wundermittel: Melatonin ist in den USA bereits als neues Supermittel gegen Schlafstörungen gehyped. Tatsächlich ist Melatonin ein Schlafhormon, das neben den all den guten Einflüssen auf das eigenen Schlafverhalten auch noch den Alterungsprozess positiv beeinflusst und Krebs- und Herzerkrankungen dämmt. In Deutschland darf das Mittel bisher jedoch nur als Schlafmittel verwendet werden.

Doch um Melatonin aufzunehmen, muss nicht direkt zu Tabletten und anderen Medikamenten gegriffen werden. Melatonin steckt nämlich zum Beispiel in Kirschen, Bananen, orangen Paprikas, Himbeeren und Leinsamen.

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2Lebensmittel für einen besseren Schlaf: Magnesium

Bisher war Magnesium „nur“ als der Muskelkater-Killer bekannt, den man sich schnell mal in Form einer Sprudeltablette in ein Glas Wasser gehauen hat. Doch dank neuer Forschungsergebnisse ist nun auch bekannt, dass Magnesium wunderbar den eigenen Schlafrhythmus beeinflusst.

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Wer nämlich einen ausreichenden Magnesium-Haushalt im Körper hat, der schläft schneller ein und besser durch. Das Problem daran: Der Körper selbst kann Magnesium nicht allein herstellen. Deswegen müssen wir mit den richtigen Lebensmitteln und Zugaben aushelfen. Doch wie findet man heraus, dass der eigene Körper nicht genug Magnesium hat?

Magnesium-Mangel, so macht er sich bemerkbar:

  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Stressgefühl
  • Niedergeschlagenheit
  • Hyperaktivität, etc.

Allein ein oder zwei der oben genannten Symptome können bereits zeigen, dass nicht genug Magnesium im Körper ist. Schnelle Abhilfe können dann Vollkornprodukte, wie Vollkornbrot oder Vollkornnudeln, schaffen, aber auch Hirse, Kürbiskerne oder Sesam sind dabei wahre Wundermittel.

3Lebensmittel für einen besseren Schlaf: Kalium

Unser Körper besteht zu knapp einem Viertel aus Kalium. Ein Stoff, den wir ganz besonders für die Muskel- und Nervenzellen benötigen und der das Wundermittel ist, wenn es um den eigenen Wasserspeicher geht. Wenn unser Körper dann eben einen Mangel an Kalium aufweist, fühlen wir uns schlapp, müde und dank des erhöhten Herzschlags und des niedrigen Blutdrucks irgendwie nicht so wirklich auf der Höhe.

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Auch Schlafstörungen sind eine Folge des unzureichenden Kaliums im Körper. Kalium-Mangel entsteht häufig durch starkes Schwitzen, heftigen Durchfall oder gar zu viel Alkohol. Alles, was quasi dem Körper das Wasser entzieht, wirkt sich auf den Kalium-Haushalt und damit auf die eigene Körperverfassung aus.

Doch wer diesen Mangel merkt, der kann schnell entgegenwirken und beispielsweise die Ernährung mehr mit Hülsenfrüchten, Pilzen, Beeren oder Getreideprodukten füllen. Auch Kartoffeln, Brokkoli und Kohl wirken sich positiv auf den Kalium-Haushalt aus.

Der eigene Körper steht in einem ständigen Austausch zwischen dem Schlafhormon Melatonin und dem Wachhormon Serotonin. Serotonin gilt insgeheim auch als das körpereigene Antidepressivum, allerdings kann es nicht vom Körper selbst hergestellt werden, sondern muss durch Ernährung und Bewegung hergestellt werden.

4Lebensmittel für einen besseren Schlaf: Serotonin

Serotonin wird bei Tageslicht produziert, um dann vom menschlichen Gehirn synthetisiert zu werden. Dabei spielt die Aminosäure Tryptophan eine große Rolle, denn sie ist der Ausgangsstoff dieser Synthetisierung.

Für die Produktion von Serotonin bieten sich folgende Nahrungsmittel an:

  • Bananen, Sojabohnen, Erbsen, Linsen, Huhn, Hase, Makrele, Scholle, Rindfleisch und Erdnüsse: Diese beinhalten einen hohen Tryptophan-Gehalt
  • Eiweiß (am besten angepasst an den eigenen Verbrauch)
  • Training, das zur Muskelerschöpfung führt

5Lebensmittel für einen besseren Schlaf: Vitamin B6
Das Vitamin B6 wird auch Pyridoxin genannt. Es ist wasserlöslich und Teil der Gruppe der B-Vitamine. Eigentlich besteht dieses Vitamin aus drei einzelnen Substanzen, nämlich Pyridoxol, Pyridoxal und Pyridoxamin. Es ist ein Vitamin das außerdem nicht selbstständig vom Körper hergestellt werden kann. Demnach müssen wir Vitamin B6 unserem Körper hinzufügen. Eigentlich eine Leichtigkeit, denn das Wundermittel steckt in einer Menge Lebensmittel. Vitamin B6 befindet sich vor allem in Vollkornprodukten, Milch und Fisch. Auch die Avocado ist ein echte Vitamin-B6-Lieferant.

Gut zu wissen: Wer zu viel Vitamin B6 einnimmt, der wird extreme Träume haben.

Demnächst befassen wir uns mit Omega-3s. Was tut ihr, wenn es mit dem Schlafen nicht so richtig klappt?

Anne Steinbach

Anne ist Reisejournalistin, Bloggerin und schon seit vier Jahren in Indonesien verliebt. Manchmal teilt sie diese Liebe auch mit anderen Ländern in Südostasien, dann packt sie ihren Schrammel-Backpack und zieht los. Yoga macht sie schon seit 5 Jahren und hat gerade Bikram für sich entdeckt. Nur an das Schwitzen muss sie sich noch gewöhnen.

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