KOLUMNE: Meine abenteuerliche Reise zum Glück Teil 3

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Unser Gastautor Christian hat sich in den letzten fünf Jahren auf die Suche nach seinem persönlichen Glück gemacht. Die Erfahrungen, die er dabei gemacht hat und die Sammlung an Erkenntnissen und Werkzeugen, die er von dieser spannenden Reise mitgenommen hat, teilt er auf Let’s Tell Tales mit jedem, der sein Glück selbst in die Hand nehmen möchte. Zusammen mit Asanayoga verlost Christian unter allen Lesern seiner dreiteiligen Kolumne Zugang zu seinem tollen Onlinekurs, in dem er euch erklärt, wie auch ihr euren Gedanken und Wünschen freien Lauf lassen könnt.

Hier kommt Teil 3: Warum Ziele im Leben wichtig sind und wieso ich mein Glück dennoch nicht an ihnen fest mache, erzähle ich dir gerne im dritten und letzten Teil meiner Geschichte.

1Für das Leben lernen

Als Kind wollte ich Tierarzt werden. Ich kann mich nicht mehr erinnern warum und vermutlich hatte ich auch keine wirkliche Vorstellung davon, was mich in diesem Beruf erwartet. Zumindest war das meine Antwort, wenn man mich gefragt hat, was ich später einmal werden will. John Lennon wurde die selbe Frage gestellt und er antwortete: „glücklich“.

Ich bin zwölf Jahre lang zur Schule gegangen und habe danach noch vier Jahre lang studiert. In diesen sechzehn Jahren wurde ich auf das Berufsleben vorbereitet. Doch wie wir wissen, besteht das Leben nicht nur aus Arbeit.

„Nicht für die Schule lernst du, sondern fürs Leben“, heißt es, doch auf das Leben fühlte ich mich nicht vorbereitet. Ich habe Bruchrechnen gelernt, versucht Quantenphysik zu verstehen und mir Vokabeln eingeprägt. Doch niemand hat mir beigebracht richtige Entscheidungen zu treffen. Niemand hat mir gezeigt, wie ich mit Fehlschlägen umzugehen habe und niemand hat mir dabei geholfen herauszufinden, was meine Aufgabe im Leben ist.

2Wenn du nicht weißt, was du willst, entscheidet jemand anderes für dich

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Also habe ich das gemacht, was mir damals am Sinnvollsten erschien: Ich habe mich an denjenigen orientiert, von denen ich das Gefühl hatte, sie wissen was sie wollen und habe insgeheim darauf gehofft, dass sie mir wichtige Entscheidungen abnehmen. Wie du dir sicher vorstellen kannst, ist die Wahrscheinlichkeit, so ein glückliches und erfülltes Leben zu führen, dementsprechend gering.

Es ist nicht so, dass ich mir keine Ziele gesetzt habe und keine Vorstellung davon hatte, wie meine Zukunft aussehen soll. Im Gegenteil: Ich habe mir sogar konkrete Ziele gesetzt und diese großteils auch erreicht. Nur habe ich mit den Jahren erkennen müssen, dass diese Ziele nicht meine eigenen waren.

Als mir bewusst wurde, dass ich mit meiner bisherigen Strategie in eine Sackgasse geraten war und endlich bereit war, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen, konnte das nur Eines heißen: Zurück an den Start. Herausfinden, wer ich wirklich bin und auf dieser Grundlage neue Ziele definieren.

3Die Mission überlebt, selbst wenn Ziele scheitern.

Ziele sind wichtig und eine Voraussetzung dafür, ein Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Was ich jedoch gelernt habe, ist, dass ich mein Glück nicht an ihnen fest machen darf. Ziele sind temporär und so auch die Freude am Erreichen.

Für dauerhaftes Glück benötigen wir eine Mission. Etwas, das uns antreibt und nach dem wir unser Handeln richten können. Diese Mission können wir als unseren persönlichen „Sinn des Lebens“ sehen, als unseren „Zweck der Existenz“ und unseren Beitrag zur Welt. „The purpose of life is to contribute in some way to making things better“, gab uns schon Robert F. Kennedy mit auf den Weg.

Ich habe meine Mission für mich definiert. Sie gibt mir eine Richtung vor. An ihr kann ich mich bei meinen Handlungen und Entscheidungen im Leben orientieren. Und ich weiß, dass meine Mission nicht scheitern kann. Ganz einfach, weil sie ein Ausdruck meines Selbst ist.

4Mein Glück habe ich gefunden … und noch viel mehr.

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Ich habe mich auf den Weg gemacht, um mein Glück zu finden und habe dabei mehr über mich und das Leben gelernt, als ich für möglich gehalten habe. Wenn ich darüber nachdenke, hat sich im Laufe der Reise auch meine Definition von Glück verändert. Prioritäten haben sich verschoben und ich habe auch das Gefühl klarer zu sehen. Ich habe meinen Platz im Leben gefunden und dabei gar nicht so weit weg gehen müssen, wie anfangs erwartet.

Doch auch wenn ich mein Glück gefunden habe, geht die Reise weiter. Meine Mission gibt mir die Richtung vor und ich bin schon gespannt, was mich unterwegs erwartet.

Hat dir Christians Beitrag gefallen? Dann schau direkt im ersten Teil seiner Kolumne und im zweiten Teil seiner Kolumne vorbei. Und mach vor allem bei unserem Gewinnspiel direkt hier unten mit!

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Christian Görgl

Christian Görgl ist Gründer von Let's Tell Tales. Er hat sich in den letzten fünf Jahren auf die Suche nach seinem persönlichen Glück gemacht. Die Erfahrungen, die er dabei gemacht hat und die Sammlung an Erkenntnissen und Werkzeugen, die er von dieser spannenden Reise mitgenommen hat, teilt er auf www.letstelltales.com mit jedem, der sein Glück selbst in die Hand nehmen möchte.

3 thoughts on “KOLUMNE: Meine abenteuerliche Reise zum Glück Teil 3

  1. sabie says:

    Meine Gedanken entstehen zuerst in meinem Geist.sie manifestieren sich zuerst in meinem “Tagebuch”bevor ich sie dann mit lieben Menschen teile,die mich verstehen….und dann drängen sie zur Verwirklichung. Sabine

  2. Stella says:

    Hi…
    ich muss doch glatt gestehen, dass ich mit mir selber am meisten über meine Wünsche rede/denke…träume?!!
    Klar, auch mal mit ner guten Freundin aber viel mehr noch mit mir…ist ziemlich feige, ich weiß…da ist auf der einen Seite dann zum Glück keiner, der`s besser weiß oder mir klar macht wie unrealistisch meine Wünsche sind…tja aber ich verpasse natürlich auch die Momente, wo jemand meine Gedanken voll gut findet und mir vielleicht sogar helfen oder mich unterstützen kann sie zu verwirklichen…
    Hab grad echt nen gutes Buch gelesen: “Das Cafe am Rande der Welt” von John Strelecky…das hat mir mal wieder die Augen neu geöffnet…hab nur noch keinen Plan, wie ich meinen “Zweck der Existenz” (so wird in dem Buch der Sinn des eigenen Lebens genannt) herausfinden soll…Vielleicht ist ja die Bestellung einer Trevel Yogamatte bei asanayoga und der dadurch enstandene Kontakt hier ein weitere Mosaikstein für mein Lebensbild…oder alles nur quatsch???…ich alte Zweiflerin….
    Ganz herzensliebe Grüßlis Stella

  3. Jan says:

    Hallo Christian,

    danke für diese inspirierende Artikelserie. Ich habe gestern zuvor ein Zitat gefunden, das vielleicht ganz gut dazu passt: “At any given moment you have the power to say: This is not how My Story is going to be written.”.

    Viele Grüße
    Jan

    PS: Beim Link zum zweiten Teil der Kolumne ist im Bereich href das “http://: ” vor der eigentlichen URL zu viel. Im Moment funktioniert der Link daher nicht wie geplant.

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