Surfen und Yoga: So glücklich kann surfen machen

Surfen und Yoga

Surfen und Yoga passen zusammen, wie die Faust auf’s Auge. Hier kommen fünf Gründe, weshalb du deine Matte auch einmal gegen ein Surfboard tauschen solltest.

1Surfen macht glücklich

Der Pro Surfer Kelly Slater hat es mit seinem Zitat auf den Punkt gebracht:

“It’s like the mafia. Once you’re in – your in. There’s no getting out.”

Surfen macht glücklich und gibt dir – ähnlich wie beim Yoga – ein unglaubliches Gefühl der Energie und Lebensfreude. Einmal damit angefangen, wirst du deine Urlaubspläne immer wieder nach den Wellen ausrichten. Es gibt viele magische Momente, die auf dich warten, wenn du surfen lernst. Die ersten Wellen des Ozeans unter dem Surfbrett. Ein bunter Regenbogen, während du im Regen auf dem Surfbrett sitzt. Das Gefühl der Kraft und Energie nach dem Surfen. Wer diese Kraftquelle für sich entdeckt, wird immer wieder danach verlangen.

2Surfen und Yoga: Enjoy the Simple Life

Um Yoga zu machen, brauchst du zwei Dinge: Deinen Körper und eine Yogamatte. Um zu surfen, brauchst du drei Dinge: Deinen Körper, ein Surfbrett und eine Welle. Es reicht an diesen wenigen Dingen, einen Tag perfekt werden zu lassen. Die meisten Surfer legen wenig Wert auf ein teures Hotel, außergewöhnliches Essen oder eine gehobene Ausstattung. Ähnlich ticken Yogis: Wichtig in der Yogapraxis sind Ruhe, Entspannung und Einfachheit. Choose Simplicity!

Surfen und Yoga Malte Stock II
Foto Credit: Malte Stock

3Surfen und Yoga: Leben im Hier und Jetzt

Schon der Dalai Lama sagte:

“There are only two days in the year that nothing can be done. One is called yesterday and the other is called tomorrow.”

Oft fällt es uns schwer, die Erinnerung an vergangene Tage und die Sorge um die Zukunft zu vergessen. Durch Yoga und Surfen lernst du, mehr in der Gegenwart zu leben. In jeder Sekunde haben wir die Macht, neu über unser Leben zu entscheiden und eine neue Richtung einzuschlagen. Regelmäßiges Praktizieren von Yoga hilft uns, in der Gegenwart zu leben und den Moment zu genießen. Auch beim Surfen kann man trainieren, im Moment zu sein. Denn beim Surfen lernst du, auf den richtigen Moment zu warten. Du musst ein Gespür dafür entwickeln, wann die Wellen brechen und welche davon die richtige Größe und Kraft für dich haben. Vor allem aber muss man lernen, seine eigenen Kräfte richtig einzuschätzen. Du lernst, Geduld zu haben, auf deine Intuition zu hören und ein gutes Gespür für die Welt um dich herum zu entwickeln.

4Surfen sorgt für den ultimativen Beachbody

Wer regelmäßig Yoga praktiziert, hat viel Kraft in den Armen und ist damit klar im Vorteil beim Surfen. Surfen macht einfach unglaublich fit und ist auch entsprechend anstrengend, wenn du damit anfängst! Das Paddeln beansprucht Muskeln im Rücken und in den Schultern, die man im alltäglichen Leben nicht oft benutzt. Zudem brauchst du Körperspannung. Nach viel Training liegst du während des Paddelns nur noch auf dem Bauch und einem Teil der Oberschenkel. Die Brust und die Unterschenkel berühren das Board nicht. Deine Rückenstrecker arbeiten auf Hochtouren und sorgen für einen starken Rücken. Die Kraft aufzubauen, um eine Welle schnell genug anpaddeln und dann “nehmen” zu können, dauert. Doch die Anstrengung lohnt sich allemal!

Surfen trainiert Rücken, Schultern, Oberkörper, Bauch und Po – einfach (fast) den ganzen Körper.

Man wird stärker, gewinnt an Ausdauer und trainiert gleichzeitig seine Balance. Neben dem Beachbody haben Menschen, die regelmäßig surfen, auch eine tolle Ausstrahlung, die von Innen heraus kommt.

Surfen und Yoga Malte Stock
Foto Credit: Malte Stock

5Surfen und Yoga: Leben im Einklang mit der Natur

Nirgends ist Yoga so schön wie in der Natur. Bei Vogelgezwitscher im Garten, dem Rauschen der Wellen am Meer oder dem Rascheln von Blättern im Wald fällt es uns leicht, abzuschalten. Diese Oasen findet man besonders in Yogaretreats, die darauf ausgelegt sind, unseren Geist zu entspannen. Da man beim Surfen komplett von der Natur abhängig ist, kann man nicht mal schnell ins Meer hüpfen und loslegen. Du paddelst nach draußen und lässt dich auf die Wellen des Ozeans ein. Du bist abhängig von Ebbe und Flut, von Wind, Wellengang und Wetter. Du kannst nicht einfach jede “dahergelaufene” Welle surfen. Wenn man sich selbst überschätzt, wird man oft ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und von der nächsten Welle “gewaschen”. Die Kraft des Ozeans zu spüren, ist eine Lektion, die oft nicht schön, dafür aber umso wichtiger ist. Du lernst, das Meer zu beobachten und auf den richtigen Moment zu warten. Erst dann erlebst du diese magischen Momente, in denen du dich wie eins mit dem Meer fühlst.

Lust auf Surfen und Yoga?

Viele Surfschulen kombinieren ihr Angebot mit Yoga. Body, Surf and Soul gibts zum Beispiel bei AllYouCanSurf in Portugal. Im Yoga Surfcamp im malerischen Moledo kannst du dich eine Woche lang erholen, jeden Tag Yoga machen und surfen lernen.

Foto Credit Anzeigebild: Kenny Theile

petra.hess

Petra ist Mediendesignerin, Autorin, Taucherin, Ashtanga-Yogi, Backpacking-Enthusiastin und Vegetarierin mit viel Liebe für Tier und Umwelt. Sie ist zuständig für die Videoproduktion bei ASANAYOGA und veröffentlichte mehrere Reisebücher bei Indojunkie. Neben dem Schmieden von neuen Plänen für die weite Welt steckt Petra ihre Energie am liebsten in kreative und soziale Projekte und Reportagen.

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