Yoga für Jugendliche: Entspannung & Stressabbau

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Hol dir die Yoga-Energy!

Das Leben eines Jugendlichen kann so anstrengend sein! Da sind nicht nur die Schule und der Stress mit den Eltern, es kommen Probleme im Alltag dazu, der Leistungsdruck, die Sorge vor der Zukunft. Yoga ist der perfekte Ausgleich zu einem Leben, das Tag für Tag zu viele Fragen und zu viele Belastungen mit sich bringt. Es hilft dir, cooler zu werden, mit Stress besser umzugehen, deinen Körper fit und schön zu machen. Yoga für Jugendliche gibt dir neue Energie, die dich trägt, hilft deinem Selbstbewusstsein auf die Sprünge und unterstützt dich, innere Stärke und Gelassenheit aufzubauen.

1Yoga für Jugendliche: Bleib geschmeidig!

Wie viele Studien gibt es zu Yoga! Yoga stärkt den Körper, kräftigt Muskeln, Sehnen und Körperhaltung, macht Geist, Nerven und Psyche stabil und hilft dabei, innerlich mal so richtig durchatmen und die Belastungen des Alltags hinter sich zu lassen.
Und wie viele Vorurteile gibt es zu Yoga! Yoga sei nur was für esoterisch angehauchte Frauen jenseits der 30, die super dünn und super biegsam sind, sich ausschließlich ayurvedisch ernähren und täglich Mantra beten.

Hast du eigentlich gewusst, dass auch Spitzensportler Yoga praktizieren? Einfach, um sowohl körperlich als auch mental stark zu werden und zu bleiben?

Genauso gibt es eine Menge Übergewichtige, Senioren, auch Jugendliche – kurz: Männer und Frauen jeden Alters und mit jedem körperlichem Fitnessgrad. Denn das Coole an Yoga ist: Es passt sich dem Menschen an, nicht umgekehrt. Die Leute machen Yoga einfach, weil es ihnen persönlich so gut tut.

Yoga für Jugendliche und Teens unterscheidet sich oft zum „normalen“ Yoga dadurch, dass spezielle Techniken geübt werden, die dich erst einmal zur Ruhe bringen und dir dabei helfen, mit dem Leistungsdruck, den dir Schule, Eltern, Leben oder auch du selbst dir auferlegst.

In einer Yogastunde tauchst du für eine Weile ab. Weg vom Alltag, weg von dem ständigen Gedaddel und dem Gequatsche der anderen, weg von deinen bohrenden Gedanken und deinen Alltagsproblemen. Ein gut ausgebildeter Yogalehrer schafft es in kurzer Zeit, dass du dich vollkommen auf dich, deinen Körper und deine Sinne konzentrierst, nur noch deinem Atem (Pranayama) und deiner Intuition folgst. Deswegen ist die Yogapraxis, diese traditionellen indischen Übungsreihen, für jeden geeignet – ob du nun ein Sporty bist oder eher ein Couchpotato.

Was bringt das Yoga für Jugendliche?

Eine ganze Menge! Gezielte Yogaübungen bringen dir Kraft und Ruhe, sie schaffen neues Vertrauen zu dir selbst und dass du deinen eigenen Körper, deinen Geist, deine Gefühle und Bedürfnisse so richtig kennenlernst.

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Im „Erwachsenenyoga“ steht in der Regel ein Yogalehrer vor der Klasse und erklärt, die Schüler machen es ihm nach. Kurse, die speziell für Youngs aufgezogen werden, sind meist interaktiver: Der Yogalehrer lässt euch auch diskutieren und stellt Varianten vor, die euch immer wieder neu inspirieren. Einige Übungen macht ihr zu zweit oder in der Gruppe, andere könnt ihr individuell nach euren Fähigkeiten und Möglichkeiten ausführen, ohne gleich befürchten zu müssen, etwas nicht hinzubekommen.

Auch der Aufbau einer Teenie-Yogastunde kann sich unterscheiden. Es gibt bestimmte Schwerpunkte, die sich nach euch richten, es gibt Rituale und einfache Techniken für eine bessere Atmung, Übungen zum Entspannen und zum In-dich-Kehren. Oft begleiten schöne Musik und Klänge die Stunde.

Kurzum: Yoga kann dir helfen, wieder standhafter zu werden, den Boden unter den Füßen den spüren und deinen oft belastenden Alltag cooler anzugehen. Und auf entspannte Weise deinen Körper zu trainieren.

Yoga für Jugendliche is magic!

2Welche Yogakurse für Jugendliche?

Eine Yogastunde besteht sowohl aus Anspannung und Entspannung. Da heißt, du wirst mit den Asanas (so heißen die Körperhaltungen im Yoga) sowohl deinen Körper und deine Konzentration, deinen Gleichgewichtssinn und deine Muskeln anstrengen als auch innerlich zur Ruhe kommen, den Stress einfach mal ablegen. Atemübungen (Pranayama), ein bisschen Meditation (also inneres Zurückziehen) gehören genauso zu den Übungsreihen wie Selbstkontrolle und Power-Einheiten. Durch die Körperübungen trainierst du unter Anleitung eines speziell ausgebildeten Lehrers dein Körpergefühl, dein Bewusstsein, deine Muskeln, deine Nerven und deinen Kreislauf.

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Auf welche Art von Yoga du nun mehr Lust hast – eher etwas Anstrengendes oder eher etwas Ruhiges – kannst du selbst entscheiden. Jedes Yogastudio bietet in der Regel eine Reihe von verschiedenen Yogalehrern und Yogakursen an, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen angepasst sind – von Hatha oder Ashtanga Yoga über Kundalini und Vinyasa Yoga bis zu Power und Hot Yoga. Eine Übersicht über einige der bekanntesten Yogastile findest du hier.

Egal, wie du dich entscheidest: Du brauchst keine Angst zu haben, nicht gut genug zu sein oder hinter den anderen zurückzustehen. Anders als im Teamsport oder bei Wettbewerbssportarten kommt es überhaupt nicht darauf an, besser oder fähiger als die anderen zu sein. Die Yogaübungen machst du nur mit dir allein (bei mancher Asana wird vielleicht ein Partner hinzugezogen). Ziel und einzige Aufgabe ist es, dass du vollkommen auf DICH allein konzentrierst – völlig unabhängig von deiner körperlichen Leistungsfähigkeit, deiner Figur oder deiner Dehnbarkeit. Dein Lehrer wird dich dabei unterstützen.

Im Yogastudio selbst kannst du auch nachfragen, ob es speziell Yogakurse für Jugendliche gibt. Wenn nicht, kannst du auch fragen, wo es viele jüngere Schüler gibt. Wichtig ist, dass der Yogalehrer cool und sympathisch ist. Schau ihn oder sie dir vorher an!

Vielleicht wäre es auch mal eine gute Idee, Yogakurse an deiner Schule einzuführen! Einige Yogalehrer bieten solche Angebote an. Sprich mal mit deinem Sportlehrer!

3Yoga für Jugendliche: Was dir Yoga bringt

Körper und Geist, Kraft und innere Ruhe. Es gibt eine Menge Gründe, warum Yoga gerade im Alter zwischen Kindsein und Erwachsenensein besonders gut tut. Hier ein paar davon in der Zusammenfassung:

  • Yoga stärkt gezielt deinen Körper, verbessert deine Haltung und deine Stabilität, es vermindert Schmerzen und kräftigt deine Muskeln
  • Yoga gibt dir neue Energie, neuen Schwung und Antrieb
  • Yoga hilft dir, Stress zu verarbeiten und besser mit ihm umzugehen
  • Yoga wirkt sich positiv auf deinen Geist und deine Intelligenz aus, du wirst kreativer, einfallsreicher und dich besser konzentrieren können
  • Yoga macht cool! Dein Selbstbewusstsein und deine innere Kraft werden gestärkt. Du wirst dich besser wertschätzen können und einfach gelassener
  • Yoga macht schön! Weil es dich innerlich strahlen lässt, dein emotionales Gleichgewicht aufhellt und dein Körper besser ausgeformt wird
  • Du wirst lernen, mal so richtig zu entspannen und dich einmal ganz auf dich selbst zu konzentrieren, deine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und sie zu ordnen
  • Kein Wettbewerb, keine Frage des Könnens: Yoga machst du nur für dich und mit dir!
  • 4Yoga für Jugendliche: Was du für Yoga brauchst

    Um mit Yoga zu starten, brauchst du gar nicht so viel. Teure Sportschuhe brauchst du schonmal nicht, denn Yoga wird barfuß praktiziert. Im Winter solltest du dir für die ruhigeren Sessions (Entspannung, Pranayama, Meditation) ein paar warme Socken einpacken.

    Am wichtigsten ist eine gute Yogamatte . Sie sollte vor allem rutschfest sein, deine Bewegungen gut abfedern und leicht zu reinigen. Hochwertige Matten aus guten, schadstofffreien Materialien sind länger haltbar und gesünder als solche aus dem Discounter.

    Hilfsmittel für bestimmte Asanas, wie Yogablock oder Yogagurt, kannst du dir natürlich auch zulegen. Anfangs stellen die meisten Yogastudio aber auch solches Zubehör zur Verfügung, damit du es erst einmal austesten kannst.

    Deine Klamotten sollten bequem und dehnbar sein. Achte darauf, dass dein T-Shirt und deine Hose beim Bücken nicht zu sehr verrutschen, so dass alles freiliegt.

    Zum Yogastudio solltest du unbedingt gehen. Es gibt zwar eine Menge Anleitungen von Yogaübungen im Internet und in Büchern, doch es ist super wichtig, dass du die Asanas unter persönlicher Anleitung in der Yogastunde ausführst – gerade am Anfang. Wenn du eingestiegen bist, kannst du, so oft und wann du Lust hast, zusätzliche Übungen auch zu Hause praktizieren.

    Fazit: Try it!
    Probier’s einfach mal aus. Viele Yogastudios bieten auch Probestunden an, dann kannst du einen Einblick in die Yogapraxis gewinnen und lernst den Lehrer und den Yogastil kennen. Informiere dich vorher über das, was du brauchst, was dir am ehesten liegt und zusagt.

by Anne Steinbach

Anne ist Reisejournalistin, Bloggerin und schon seit vier Jahren in Indonesien verliebt. Manchmal teilt sie diese Liebe auch mit anderen Ländern in Südostasien, dann packt sie ihren Schrammel-Backpack und zieht los. Yoga macht sie schon seit 5 Jahren und hat gerade Bikram für sich entdeckt. Nur an das Schwitzen muss sie sich noch gewöhnen.

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