Der ultimative Guide für deine Yogalehrer Ausbildung in Indien

Yogalehrer Ausbildung in Indien

Du denkst schon länger über eine Yogalehrer/innen Ausbildung nach und bist dir unsicher was hier das Richtige für dich ist? Ich habe gerade ein Yoga Teacher Training in Indien gemacht und mich vorher ausführlich mit den verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt und möchte dir hier gerne einige Tipps geben und auch meine persönlichen Erfahrungen mit dir teilen.

Ausbildungen für Yogalehrer/innen – welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn du dich schon entschieden hast eine Ausbildung zu machen, dann gibt es ganz grob zwei verschiedene Arten:

  • Yoga Blockausbildung

Bei der Blockausbildung verschreibst du dein Leben für 4-6 Wochen komplett dem Yoga. Du wirst jeden Tag den ganzen Tag mit Yoga beschäftigt sein und erlebst eine sehr intensive Zeit. Diese Blockausbildungen lassen sich sehr gut und günstig auch im Ausland (zum Beispiel in Indien) durchführen. In Indien kostet jene Ausbildungen ca. 1200-2000€ und ist damit verhältnismäßig günstig

  • Yogalehrerausbildung über einen längeren Zeitraum (meist Wochenenden)

Diese Form der Yoga Ausbildung dauert meist zwischen 1 und 4 Jahren. Es gibt die Möglichkeit an Wochenenden an Yogaseminaren teilzunehmen oder einmal die Woche abends. Außerdem gibt es oftmals auch ein bis zwei Intensivwochen im Jahr. Die Vorteile dieser Ausbildungsform sind ganz klar, dass dies sehr gut mit Beruf und anderen Verpflichtungen vereinbar ist und dass sich so das gelernte über einen längeren Zeitraum festigen und in deinen Alltag integrieren lässt. Diese Art der Ausbildung lässt sich am besten nahe deiner Heimat besuchen. Oftmals ist diese Art der Yoga Lehrerausbildung mit ca. 3000-6000 € aber wesentlich teurer als eine Blockausbildung.

3 Gründe, warum du eine Yoga Ausbildung in Indien machen solltest

Indien Karte

Jegliche Form der Yogalehrerausbildung hat ganz klar ihre Vor- und Nachteile. Ich habe mich für eine Intensivausbildung in Indien in einem Ashram entschieden und bin auch im Nachhinein noch sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Für mich waren es folgende Punkte, welche ganz klar für diese Form der Ausbildung zur Yogalehrerin sprachen:

1. Auszeit vom Alltag und intensive Zeit nur für dich

Eine Intensivausbildung in Indien schließt ein, dass du dein alltägliches Leben für diesen Zeitraum hinter dir lässt. Das war einer der Gründe, der für mich ausschlaggebend war. Ich hatte einen sehr stressigen Job als ich mich entschied mir diese Auszeit zu gönnen und wählte somit bewusst die Ferne. Somit gibt es keine Ablenkungen und keinen Alltagsstress während der Zeit. Du kannst dich voll und ganz auf dich und deine Ausbildung konzentrieren und dich darauf einlassen.

2. Yoga am Ursprung erleben

Yoga zu üben bei der Temperatur und den klimatischen Bedingungen Indiens, in der Kleidung die in Indien als angebracht gilt und in den gesellschaftlichen Konventionen Indiens in einem indischen Ashram ist nochmal ein bisschen anders als hier bei uns. Auch wenn mir schon vorher klar war, dass Yoga nicht für die Kurse im Fitnessstudio erfunden wurde hat die Erfahrung in Indien für mich persönlich nochmal ein anderes Licht auf Yoga geworfen. In Indien ist dieses einfach alltäglich und jeder auf der Straße hat eine Vorstellung davon was es mit Yoga auf sich hat. Selbst wenn nur wenige Inder tatsächlich Asanas üben so leben doch sehr viele wenigstens die anderen Säulen des Yoga und das merkt man sogar im Alltag auf der Straße.

3. Authentische Lehrer

Wenn du Yoga in Indien übst, dann höchstwahrscheinlich mit authentischen Lehrern, die ihr Leben selbst voll und ganz dem Yoga verschrieben haben. Diese Lehrer gehen nicht nach dem Kurs ein Bier trinken und leben tatsächlich im Zölibat. Ich sage keineswegs, dass es falsch ist wenn man diese Regeln bricht (auch als Yogalehrer), allerdings hast du in Indien eine erhöhte Chance mit Menschen Yoga zu üben, welche das ursprüngliche und reine Yoga leben. Du wirst sehen können wie sich Menschen geben, die nichts anderes als diesen Lebensstil kennen. Alles was sie sagen ist sehr authentisch. Natürlich fehlt ihnen oftmals eine Vorstellung davon oder ein Verständnis dafür, wie wir Westler leben. Das hat die Erfahrung für mich aber um so spannender gemacht.

Auf was du bei der Auswahl des Kurses achten solltest

Wenn du anfängst dich nach einer geeigneten Yogalehrerausbildung umzuschauen ist es anfangs wichtig zu wissen welchen Yogastil (Hatha, Vinyasa, Jivamukti, Ashtanga, Iyengar, Sivananda, Anusara, …) du machen möchtest. Höchstwahrscheinlich hast du bereits einen Lieblingsstil. Falls du bisher nicht auf eine bestimmte Richtung festgelegt bist würde sich ein eher allgemein gehaltener Hatha Kurs empfehlen. Hier lernst du alles grundlegende, um später darauf aufbauen zu können.

Wenn du von Deutschland aus eine Ausbildung in Indien suchst hast du leider nicht all zu viele Quellen auf die du zurückgreifen kannst. Die besten Quellen für eine Suche sind natürlich die Websites von Yogaschulen und Erfahrungsberichte im Internet. Du solltest aber auch mal deine Yogalehrer fragen, ob sie dir etwas empfehlen können. Und dann heißt es eben: Websiten und Preise vergleichen. Wichtige Fragen die du dir dabei stellen solltest:

  • Wie sieht der tägliche Stundenplan aus?
  • Wie sieht das Kurscurriculum aus? Welche Inhalte werden vermittelt und welche sind mir wichtig?
  • Wie groß ist die Gruppe an Schülern, die unterrichtet wird?
  • Was kostet der Kurs?
  • Bekomme ich am Ende ein Zertifikat, welches von der Yoga Alliance anerkannt wird?

Natürlich spielt für einen Aufenthalt in Indien auch der richtige Ort eine große Rolle. In Indien findest du überall eine große Auswahl an Ashrams. Generell gibt es große Unterschiede zwischen Nordindien und Südindien. Im Süden ist es sehr heiß, wohingegen es im Norden mitunter auch sehr kühl sein kann, was dann eher Geschmackssache ist. Sehr viele Ashrams gibt es in den bekannten Yogazentren wie zum Beispiel Goa, Rishikesh oder im Himalaya. Goa und Rishikesh beispielsweise sind mittlerweile so von Touristen eingenommen, dass du hier nicht unbedingt die selbe Indienerfahrung machen wirst wie in abgelegeneren Gegenden. Am besten informierst du dich vorab genau über die Orte, die zur Auswahl stehen.

Bei all diesen Punkten gibt es nicht das Richtige oder das Falsche und hier hängt eine Entscheidung stark davon ab, was dich persönlich am meisten anspricht. Besonders die Zertifizierung der Yoga Alliance kann aber unter Umständen ein sehr wichtiger Punkt sein. Für mich persönlich war das ein must-have auf der Suche eines geeigneten Kurses.

Yoga Alliance: Die Yoga Alliance ist ein internationaler Verband für Yogalehrer. Wenn dein Kurs hier eine Anerkennung hat kannst du davon ausgehen, dass die Inhalte den Richtlinien entsprechen. Außerdem kann dir diese Anerkennung später nützlich sein, wenn du dich auf Stellen für Yogalehrer oder für eine Berufshaftpflichtversicherung bewirbst.

Vorbereitung für deine Yogalehrer Ausbildung in Indien

Bevor es nun los geht nach Indien solltest du dich ein bisschen vorbereiten. Im Hinblick auf die Yogalehrer Ausbildung in Indien ist es dabei unabdingbar, dass du regelmäßig Yoga praktizierst. Am besten wäre eine tägliche Praxis. Natürlich erwartet niemand, dass du schon vor dem Training 5h am Tag Yoga geübt hast, aber zumindest ein paar Sonnengrüße und die ein oder andere weitere Asana, so wie ein paar Minuten Pranayama solltest du jeden Tag einschieben. Du wirst die Ausbildung auch durchhalten wenn du vorher nur 1x die Woche im Yogakurs warst, allerdings wird dann gerade die Anfangszeit sehr hart für dich werden. Ein weiterer Grund für eine regelmäßige Praxis schon vor der Zeit in Indien ist, dass du dann körperlich und spirituell auch mehr profitieren wirst.

Mache dich mit den indischen Gepflogenheiten und Verhaltensweisen vertraut. Besonders wenn es deine erste Reise nach Indien ist sollte dir vorher klar sein welche Art von Kleidung angebracht ist und wie du dich vor allem auch außerhalb des Ashrams zu verhalten hast.

Ein weiterer guter Ratschlag von mir: Übe mit den Händen zu essen. In Indien gibt es oftmals kein Besteck und so wird auch dir nichts anderes übrig bleiben als mit den Händen zu essen. Um dann nicht ganz hilflos dazustehen solltest du das eventuell zu Hause oder beim Inder deines Vertrauens mal üben. Der kann dir auch sicher gute Hinweise zur richtigen Technik geben. Da man so auch den Tastsinn in die Nahrungsaufnahme integriert ist das Erlebnis nochmal ein ganz anderes. Ich esse seit meiner Zeit in Indien am liebsten mit den Händen.

Packliste für deine Yoga Ausbildung in Indien

Traditionell lebt es sich in einem indischen Ashram sehr spartanisch. Natürlich gibt es dort fast alles, was du unbedingt zum Leben brauchst. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die du möglichst selbst mitbringen solltest, da sie nicht unbedingt gestellt werden. Des Weiteren gibt es ein paar Kleinigkeiten, die deinen Aufenthalt sehr bereichern können, wenn du sie dabei hast.

Hier habe ich eine Liste meiner persönlichen Ashram must-haves zusammengestellt. Ohne diese Dinge würde ich nicht mehr losziehen:

  • Schlafsack

Besonders in den sehr warmen Gebieten von Indiens schlafen die meisten Leute komplett ohne Bettdecke. Wenn man etwas zum zudecken bekommt ist es meist nur so etwas wie ein Leintuch. Da es auch hygienisch in einem Ashram nicht unbedingt den Standard erfüllt, welchen wir von zu Hause gewohnt sind würde ich unbedingt empfehlen einen dünnen und leichten Reiseschlafsack oder ein Schlafsackinlay zu kaufen. Dieser hilft auch effektiv vor Moskitos.

  • Handtuch

In den meisten Ashrams werden Handtücher zum Duschen nicht gestellt. Falls du nicht warten möchtest bis du von alleine trocken wirst besorg dir am besten ein Reisehandtuch. Das lässt sich klein zusammenfalten, ist leicht und erfüllt seinen Zweck wunderbar. In meinem Kurs waren mehrere Yogis die sich 4 Wochen lang mit einem Sarong abtrocknen mussten weil sie nicht an ein Handtuch gedacht hatten.

  • Yogablock

Über dieses Utensil lässt sich wahrscheinlich streiten. In den meisten Ashrams wird es keines der Hilfsmittel geben, welche wir bei uns in den Studios vorfinden. Das indische Yoga ist meist auch darauf ausgerichtet, dass die Asanas ohne Hilfsmittel ausgeführt werden. Die meisten indischen Yogis wissen wohl auch nicht für was das eigentlich gut sein soll.

Der Yogablock hat eine entscheidende Funktion, welche du auf keinen Fall missen wollen wirst: Du kannst darauf sitzen! Du wirst viel im Schneidetsitz/Lotus/halben Lotus sitzen. Sehr viel. Und auch, wenn du das ohne Sitzerhöhung problemlos 30 Minuten aushalten kannst wirst du an einen Punkt kommen wo du einfach nicht mehr sitzen kannst und möchtest. Ich hätte für einen Yogablock alles gegeben und einige meiner Mityogis hätten mir sicher so einiges dafür angeboten. Wir haben Decken, Handtücher, Kleidung, Kartons und noch vieles andere zusammengerollt und aufgetürmt um ein bisschen erhöht sitzen zu können. Da wäre ein Block den Platz im Gepäck sicher wert gewesen.

  • Messer

In Indien bekommt man an jeder Ecke frisches und leckeres Obst. Die besten Mangos, Bananen, Ananas und Melonen habe ich hier gegessen. Im Ashram gibt es traditionell 2x am Tag ein traditionelles indisches Gericht und Obst ist eine tolle und vitaminreiche Ergänzung dazu. Eine meiner ersten Anschaffungen war deshalb ein reisetaugliches Messer um das Obst schälen und zerkleinern zu können.

  • Taschenlampe/Stirnlampe

In Indien kann es öfter mal vorkommen, dass der Strom ausfällt. Diese Ausfälle dauern zwischen einigen Minuten und Stunden an. Da du nicht davon ausgehen kannst, dass ein Bad oder eine Dusche mit Tageslicht versorgt wird kann es selbst tagsüber dazu kommen, dass du eine Taschenlampe brauchst. Ich hatte eine Stirnlampe dabei, die ich auch super irgendwo aufhängen konnte und immer griffbereit war. Andere haben im dunkeln geduscht. Geht, muss aber nicht sein.

  • Studentenfutter/Nüsse

Gerade am Anfang ist es schwierig sich an den Essensrhytmus und die viele Bewegung im Ashram zu gewöhnen. Es kann gut sein, dass du anfangs zwischen den Mahlzeiten sehr hungrig bist. Da kann eine Hand voll Nüssen oder Studentenfutter schnell und gesund Abhilfe schaffen. Außerdem werden solche Snacks auch oft wie Hehlerware unter den Yogis gehandelt, da sie gesund, beliebt und rar sind.

  • Wichtige Nahrungsergänzungsmittel

Wie einige von uns Yogis so sind können wir nicht mehr ohne unseren Nahrungsergänzungsmittel. Spirulina, Vitamin C, Zink, Flohsamen, Leinsamen, Chaisen, Heilerde und so weiter. Einige Mityogis hatten ihren halben Rucksack voll mit allen möglichen Dingen. Sehr beliebt waren auch probiotische Kulturen, die vor Magen-Darm-Problemen schützen sollten. Da im Ashram sehr darauf geachtet wird, dass das Essen für westliche Mägen verträglich hergestellt wird ist das eigentlich nicht nötig. Ich hatte keine Probleme. Ich persönlich habe mich mit Nahrungsergänzungsmitteln eher bedeckt gehalten, war aber sehr froh über mein Magnesium was mir nicht nur einen guten Schlaf beschert sondern mich auch vor heftigem Muskelkater bewahrt hat.

Was du dir von deiner Yogalehrerausbildung in Indien erwarten kannst

Yogalehrer Ausbildung Indien

Alles in allem solltest du bei der Wahl für deine Yogalehrer/innen Ausbildung auf dein Gefühl hören und überlegen was am besten zu dir passt. Mit so einer Ausbildung ist es wie mit jeder anderen Ausbildung und dem Studium: Du lernt die Basics, aber du wirst nicht vollständig auf den Berufsalltag vorbereitet. Viele Dinge wirst du hinterher vertiefen und in der praktischen Erfahrung lernen.

Auf jeden Fall wird der Monat im Ashram kein Zuckerschlecken werden. Es gibt einen sehr strikten Tagesablauf und nur wenig Freizeit. Die Tage in den verschiedenen Ashrams sind sehr ähnlich strukturiert und sehen in etwa so aus:

 
 

Tagesablauf während deiner Yogaausbildung in Indien

  • 5. 30 Uhr: Aufstehen
  • 5.45 Uhr: Kriyas (Reinigungstechnicken, z.B. Neti/Nasenspülung)
  • 6.00 Uhr: Meditation
  • 6. 30 Uhr: Ingwertee
  • 7.00 Uhr: Asanapraxis/Yogastunden
  • 9. 30 Uhr: Frühstück
  • 11.00 Uhr: Yogaphilosophie
  • 12.15 Uhr: Yogasutras
  • 13.30 Uhr: Früchte & Tee
  • 14.00 Uhr: Karmayoga
  • 14.30 Uhr: Hausaufgaben und Selbststudium
  • 16. 30 Uhr: Asanapraxis
  • 19.00 Uhr: Abendessen
  • 20.00 Uhr: Satsang/Mantrasingen/Anatomie/Yogatherapie/Ayurveda
  • 22.00 Uhr: Licht aus

Ich habe den Monat im indischen Ashram als sehr intensive Zeit empfunden. Mehr noch als über das Lehren von Yoga habe ich über mich selbst und mein eigenes Leben gelernt. Meine eigene Yogapraxis hat sich sehr intensiviert. Dabei bin ich nicht nur flexibler und stärker sondern habe auch bisher ungeliebte Asanas lieben gelernt. Auch das Studium der Yoga Sutras und anderer, philosophischer Werke, sowie das Mantrasingen hat mir sehr gut gefallen. Diese Texte von einem indischen Mönch verständlich erklärt zu bekommen hat meine Sicht auf das Leben, so wie meine bisher gelebten Werte enorm verändert. Ich würde diese Erfahrung in meinem Leben auf keinen Fall missen wollen.

Wenn du gerne mehr Wissen möchtest oder Fragen an mich hast, dann schau doch gerne mal auf dem HealthYouBlog vorbei.

Bleib gesund!

Judith

Judith Islitzer

Mein Name ist Judith und ich bin Konzernflüchtling, Suchtyogini, Glückssucherin und Abenteuerin. Seit einiger Zeit bin ich nicht nur von Herzen Freigeist sondern auch leidenschaftliche Yogalehrerin. Auf dem <a href="http://www.healthyoublog.de/">HealthYouBlog</a> schreibe ich über ein rundum gesundes Leben, gesunde Ernährung, das Glücklichsein und alles was mich sonst so bewegt.

13 thoughts on “Der ultimative Guide für deine Yogalehrer Ausbildung in Indien

  1. Nicola says:

    Liebe Judith, ich möchte so gern die Yogaausbildung machen, wie Du. Wo warst Du und kann ich Dir bitte noch mehr Fragen stellen? LG von Nicola aus Hamburg

  2. Eduard says:

    Ich bin auch an einer Yogalehrerausbildung interessiert und würde gerne Fragen stellen. Können wir und diesbezüglich in Verbindung setzen!?

  3. Hecht Susanne says:

    Liebe Judith,
    Danke für deinen ausführlichen Bericht, sehr informativ ind anregend!
    Als Flugbegleiterin kenne ich Indische Grossstädte;(
    Aber das Land an sich nicht,
    Wo machtest du deine Ausbildung?
    Vielen Dank und lieben Gruss
    Susanne

    • Judith says:

      Ich habe in Indien eine Sivananda Ausbildung gemacht. Auch wenn ich vorher nicht Sivananda praktiziert habe und jetzt auch nicht Sivananda unterrichte war es doch ein guter Grundstock für den Beruf der Yogalehrerin. Wenn ich allerdings nochmal die Wahl hätte würde ich mich nach einer Anusara Yoga Ausbildung umschauen. Die sind nicht so grob wie die Sivananda Leute und haben mehr Asanas in ihrem Repertoire.
      Ich war bei einer Schule, die im Panmana Ashram in Kerala unterrichtet. Im Nachhinein würde ich sie aber nicht weiterempfehlen. Die Lehrer waren zu lieblos und haben sich nicht genug auf die Gruppe eingelassen – meiner persönlichen Meinung nach.

      An sich kann ich Kerala aber auf jeden Fall weiterempfehlen. Es ist ruhiger als im Norden Indiens und auch “lockerer”. Außerdem ist es schön warm 😉

      LG
      Judith

  4. Sherani says:

    Liebe Judith, Vielen Dank für diese klare Artikel! Ich habe vor kurzem auch eine Yoga Ausbildung getan in Indien von 200 Stunden und das gefiel mir sehr gut. Ich erkenne viele Dinge in den Tipps die Sie geben. Lieben Gruss Sherani.

  5. Gabriele Sikic says:

    Liebe Judith!
    Ich möchte gerne eine Yoga Ausbildung machen und stecke noch in der Entscheidung.
    Einmal danke ich ganz herzlichst für die tolle Infos, die ich auf deiner Homepage gefunden.
    Namaste, Sharin

  6. Tereza says:

    Hallo!
    Danke sehr für deine nette Artikel! Ich möchte weissen ob eine Auflistung den Yoga Zentern in Indien existiert in Deutch. Ich möchte gern eine Yoga Ausbildung machen, aber nicht in einem Ashram.
    Ich habe im Internet gesucht, aber ich habe keine Seiten mit Informazionen gefindet nur Schule bei Schule, aber Nichts wo ich kann verschiedene Schule sehen.
    Danke schön!
    Tereza

  7. Manuela says:

    Hallo
    Ich bin Yogaanfängerin (seit 2 Jahren, aber unregelmässig) und möchte gerne eine Yoga Ausbildung für meine persönliche Weiterentwicklung in Indien/Nepal besuchen. Leider ist mein englisch nicht sehr gut und daher suche ich einen Ort, an dem Deutsch unterrichtet (bzw. übersetzt) wird.
    Hat mir jemand einen Tipp?

    • Tereza says:

      Liebe Manuela, ich habe vor zwei Tagen hier geschriebt dass ich eine Schule suchte. Und Gestern habe ich ein Paar im Rishikesh kontaktiert. Da sind viele, nicht alles sind aschrams, aber vielen haben die Zertifizierung der Yoga Alliance. Bis jetzt habe ich mit eine angeruft (Skype) und ich möge ihre Angebot wie auch für dich sehr gemütlich ist wiel sie haben auch ein Deutschprecher als Lehrer und Interpret. Die Name der Schule ist Rishikul Yogshala und jetzt diese Lehrer ist in einem Ausbildung Kurz in Nepal aber später wird zürück nach Rishikesh kommen. Ich weiss nicht wann und wo haben sie alles Ausbildungen, ich möchte nach Rishikesh gehen. Aber ich glaube, dass einige haben sie auch in Nepal oder Kerala.

  8. Emily says:

    Hallo 🙂
    Ich möchte dieses Jahr auch eine Ausbildung in Indien zur Yogalehrerin machen. Mich würde interessieren, wo man seriöse Empfehlungen für Yogakurse bekommen kann?
    Lg
    Emily

  9. Paul says:

    Danke für den schönen Beitrag.

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Eine Yoga Ausbildung in Indien (am Ursprung) ist wirklich das beste was man machen kann, wenn man ernsthaft darüber nachdenk eine professionelle Yoga Ausbildung zu absolvieren. Ich habe meine Yoga Ausbildung über http://www.welt-yoga-ausbildung.de in Goa gemacht und war sehr zufrieden. Der Vorteil ist es, das man bei der großen Auswahl eine kompetente Beratung erhält und nur zertifizierte Yogaschulen angeboten werden. Diese Ausbildung war eine meiner besten Erfahrungen, da man mit so vielen Menschen aus der ganzen Welt zusammenkommt und von authentischen Yogalehreren lernt. Aus diesem Grund kann ich jedem nur Empfehlen eine Yoga Ausbildung in Indien zu machen.

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