Ständige Müdigkeit: Tipps & Tricks für mehr Energie

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Na, müde? Schon den fünften Kaffee intus und trotzdem irgendwie matschig? Da geht es dir so, wie ganz vielen da draußen. Das Gefühl der permanenten Schlappheit, der Trägheit und Müdigkeit ist bestimmt kein Einzelfall. Wie oft hast du heute schon gegähnt? Oder gar an einen viel zu süßen Energydrink gedacht? Schluss damit. Wir haben ein paar Tipps für dich und zeigen dir, wie du die Schlappheit endlich loswirst und mit geballter Energie durch den Tag kommst.

1Ständige Müdigkeit: Essen, trinken, atmen, wiederholen

Gerade, wenn wir viel zu tun haben und total in unserem Trott sind, vergessen wir unsere wichtigsten Bedürfnisse, nämlich genau das, was unserem Körper die nötige Energie gibt. Wie können wir von unserem Körper verlangen, dass er permanent arbeitet, wenn wir uns nicht um ihn kümmern? Dazu kommt, dass unser Körper genug Signale aussendet, sobald ihm etwas fehlt, wir müssen ihm nur zuhören und handeln.

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Regel Nummer 1 gegen ständige Müdigkeit: Essen.
Na klar, sobald der Magen knurrt wird gegessen. Das bedeutet aber nicht, dass Mahlzeiten einfach gestrichen werden, wenn sich partout kein Hungergefühl entwickelt. Es ist wichtig, dass wir uns an einer gewissen Essensroutine halten.

Regel Nummer 2 gegen ständige Müdigkeit: Atmen.
Na, wann hast du das letzte Mal so richtig tief eingeatmet? Sicher schon eine Weile her, oder? Nutze den jetzigen Moment und starte mit einer richtig, richtig tiefen Einatmung. Und, wie fühlt es sich an? Unsere Atmung ist die Essenz unseres Lebens. Je mehr wir atmen und vor allem je mehr tiefe Atemzüge wir machen, desto mehr Vitalität geben wir unserem Kopf, unseren Gedanken und unserem Körper.

Regel Nummer 3 gegen ständige Müdigkeit: Trinken.
Auch trinken ist unheimlich wichtig für unseren Körper. Du hast sicher schon einmal das Gefühl gehabt, wo du absolut durstig und komplett energielos warst, oder? Kein schönes Gefühl… Achte also darauf, dass du, wie bei Pflanzen auch, deinem Körper genug Flüssigkeit bietest, um richtig arbeiten zu können.

Du bist zu beschäftigt, um dich an diese drei Regeln zu halten? Ausrede! Notiere dir die drei Wörter Atmen, Essen und Trinken auf drei Klebezettel und pack sie an deinen Laptop. Es nimmt wirklich nicht viel Zeit in Anspruch, mal an der Wasserflasche zu nippen oder tief einzuatmen.

2Ständige Müdigkeit: Schlafen ist die beste Medizin

Ja, das haben unsere Omas und Mütter schon immer gesagt, aber es stimmt: wer nicht genug schläft, wird auch nicht genug Energie haben. Du brauchst nur vier Stunden Schlaf, um fit zu sein? Das glaube ich dir nicht – und dein Körper dir auch nicht.

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Natürlich können wir nicht jeden Tag zu einem Sonntag machen, an dem wir so lange schlafen, wie wir wollen. Nichtsdestotrotz gibt es genug Wege, um für sich selbst die richtige Schlafenszeit und –dauer herauszufinden:

  • Apps, die deinen Schlaf aufzeichnen und dir morgens genau sagen, wie lang deine tatsächliche Tiefschlafphase war.
  • Deine innere Intuition: Wachst du morgens auf und fühlst dich fit? Wenn nicht, dann solltest du vielleicht früher ins Bett gehen.

Abgesehen davon solltest du auch darauf achten, dass du die richtige Atmosphäre zum Schlafen hast. Entferne alle Dinge, die dich vom Schlafen abhalten. Laptop, Smartphone und blinkende Wecker? Alles Dinge, die eigentlich nicht in dein Schlafzimmer gehören. Auch deine Ernährung hat einen grundlegenden Einfluss auf deine Schlafqualität. Wusstest du, dass es Lebensmittel für einen besseren Schlaf gibt? Diese enthalten gewisse Stoffe, wie zum Beispiel Melatonin, die sich nachhaltig auf deinen Schlaf auswirken.

Zu guter Letzt: Mache das Licht dann aus, wenn für dich deine Schlafenszeit erreicht ist. Natürlich kannst du noch den Fernseher anhaben und dir einreden, dass dich das jeweilige Programm herunterbringt. Nichtsdestotrotz gehört die Zeit nicht zu deiner Schlafenszeit. Kurzum: Wenn du um 11 ins Bett gehen möchtest, sollte der Fernseher bereits kurz vorher ausgeschaltet werden.

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3Ständige Müdigkeit: Wenn der Kopf siegt

„Boah, bin ich müde!“ – na, wie oft hast du den Satz heute schon von dir gegeben? Wir neigen viel zu häufig dazu, eben genau diesen Satz zu sagen. Vor Kollegen, vor Freunden, vor uns selbst. Und weißt du was? Je häufiger wir uns sagen, dass wir müde sind, desto schneller sind wir tatsächlich müde – alles nur eine Frage der Einstellung.

Damit mein ich natürlich nicht, dass ihr jetzt anfangen solltet, euch permanent auszureden, dass ihr müde seid. Aber denkt doch vielleicht häufiger drüber nach, ob das Gähnen jetzt wirklich die Müdigkeit ist oder es nur an dem Fakt liegt, dass ihr seit Stunden in einem Raum sitzt, in dem kaum gelüftet wurde?

Ihr schafft es dennoch nicht und denkt gerade jetzt, am Ende des Artikel so sehr über Müdigkeit nach, dass ihr gerade gegähnt habt? Keine Sorge, mir geht es genauso, aber ich habe da einen kleinen Trick, der mich schon oft durch den Tag gebracht hat: Positivität. Ich ersetze negative Gedanken (Müdigkeit) mit positiven Gedanken (Yoga am Abend oder Laufen gehen) und zack ist meine Müdigkeit wie weggeblasen.Übrigens, auch Yoga gegen Müdigkeit wirkt wahre Wunder – schonmal ausprobiert?

Jetzt seid ihr dran: Was macht ihr gegen Müdigkeit? Fühlt ihr euch häufig schlapp? Hinterlasst uns einen Kommentar, wir freuen uns drauf.

Anne Steinbach

Anne ist Reisejournalistin, Bloggerin und schon seit vier Jahren in Indonesien verliebt. Manchmal teilt sie diese Liebe auch mit anderen Ländern in Südostasien, dann packt sie ihren Schrammel-Backpack und zieht los. Yoga macht sie schon seit 5 Jahren und hat gerade Bikram für sich entdeckt. Nur an das Schwitzen muss sie sich noch gewöhnen.

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