YogaMeHere, YogaMeThere, YOGAMEHOME

Erfahrungsbericht yogamehome

Julia hat für uns das Online Yoga Portal yogamehome getestet. Hier kannst du von ihren Erfahrung mit den Yoga Videos lernen – und es vielleicht selbst mal ausprobieren?

Seit nun etwa 2 Jahren teste ich mich durch verschiedenste Online-Yoga-Portale, youtube-Channels, Yogalehrer-Online-Specials und kreative Vimeos, um meinen täglichen „Yogafix“ zu bekommen. Leichter gesagt als getan. Das Angebot im Internet überflutet so manchen Yoga Anfänger mit Yogastilen und –informationen, so dass es eine gewisse Zeit braucht, um erstmal zu seinem bevorzugten Yogastil zu finden. Von Ashtanga über Kundalini bis hin zu Yin Yoga; für jede und jeden ist etwas dabei. Umso mehr Zeit man in der Yogawelt verbringt, umso mehr Yogastile wachsen wie Pilze aus dem Boden. Aber wo nur anfangen?

Nachdem ich es mir nicht leisten konnte, von Studio zu Studio zu wandern, habe ich begonnen mich in Online-Portalen einzuschreiben. Einen Fixbetrag von 12-20€ pro Monat einzahlen und unendlich viele Yogastunden zur Verfügung haben, wo und wann auch immer!? Sounds like a good plan to me!

So bin ich nach einigen Testversionen auf das online Portal www.yogamehome.org gestoßen: Klick, klick klick- und schon war ich im täglichen „Yoga-Bliss“ gefangen. Auf einmal war es wunderbar einfach, eine Yogastunde meiner Wahl zu besuchen. Das Angebot hat mich so neugierig gemacht, dass ich innerhalb eines Monats alle möglichen Yogastile ausprobiert habe und gelernt habe, meine Praxis an meine Laune und mein Körpergefühl anzupassen. Für mich ist yogamehome eine tolle Chance um mich persönlich besser kennenzulernen und einzuschätzen. An manchen Tagen, wenn es sehr stressig zugeht, nehme ich mir nun die extra halbe Stunde vor dem Frühstück Zeit, um mit einem „Yoga am Morgen“-Video meinen gesamten Körper aufzuwecken. Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, richtig?

Ich habe das Gefühl um einiges positiver und ausgeglichener zu sein, weil ich mich nicht stressen muss, um es nach der Arbeit noch rechtzeitig ins Yogastudio zu schaffen oder dauernd darüber nachzudenken, dass ich nun schon mehr als 3 Tage nicht mehr geschafft habe, mich zu bewegen. Im Pyjama, in den neuen Yogahosen, in der Unterwäsche- ich kann nun Yoga praktizieren, wie und wann ich will. Die Videos sind überschaubar angelegt; man findet kürzere und längere Einheiten. Auch das erlaubt es einem, Yoga in den täglichen Zeitplan einzuplanen.

Ein weiterer Vorteil der Videos ist, dass ich auch im „Notfall“ eine Trinkpause einlegen kann und es kurz stoppen kann, OHNE dass ich wieder von vorne beginnen muss. Und wenn mir mal eine Sequenz sehr gut gefällt, kann ich in die Mitte des Videos springen und diesen Teil ein paar Mal öfters wiederholen. So kann ich diese bestimmten Sequenzen, die mir besonders gut tun, verinnerlichen, um sie selbst zu praktizieren.

Was mir manchmal etwas fehlt, ist das Gruppengefühl – die Energie, die entsteht, wenn viele Leute zusammen Yoga machen. Aber wenn ich das brauche, dann hüpf ich einfach mit meiner neuen Yoga-Leggins in die U-Bahn und fahr ins Studio. Das ist dann auch wieder mal richtig schön. Und es benötigt halt ein bisschen Eigenverantwortung, das heißt, wenn der Schweinehund groß ist, ist es auch schwieriger, ihn allein zu besiegen. Wenn ich aber mal auf der Matte stehe, dann ist er auch schnell verjagt.

Fazit: Spar dir den Stress, viele U-Bahn-Tickets und die Recherche nach neuen Yogastudios in deinem Umkreis. Stattdessen hol dir das Yogastudio zu dir nach Hause. Wann und wo auch immer du möchtest! Yogis, DAS ist Yoga-Bliss!

Robin

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