Das 1×1 der Yogaprops: Die besten Hilfsmittel für deine Praxis

Unsere liebsten Yogaprops

Wenn der Boden mal wieder zu hart ist oder die Hüfte einfach nicht so will, wie sie soll, dann sollten kleine Hilfsmittel verwendet werden, um die Yogapraxis so angenehm wie möglich zu gestalten. Im Folgenden stellen wir euch die gängigsten Yogaprops vor und verraten euch, wie ihr diese am besten verwendet und wer diese kleinen Helferlinge entwickelt hat.

1Was sind Yogaprops?

Unter Yogaprops versteht man kleine Hilfsmittel, die in der Yogapraxis verwendet werden. Dazu gehören zum Beispiel Yogagurte, Yogablöcke, Yogadecken, aber auch Yogamatten oder Yogabolster und Meditationskissen.

2Wofür werden Yogaprops verwendet?

Yogaprops lehren uns und unserem Körper etwas, sie erwecken unsere Gedanken und die Intelligenz unseres Körpers, indem sie uns stärken. Doch, was genau verbrigt sich dahinter?

Die Grundbasis und Grundidee von Yogaprops, also kleinen Hilfsmitteln im Yoga, liegt im Iyengar Yoga. Der Begründer dieser Yogaform, B.K.S. Iyengar, ist der festen Überzeugung, dass eine Yogapraxis in drei Teile unterteilt wird: Gedanken, Selbstgefühl und Intelligenz. Letzteres ist der vernünftigste Teil von allen und eben auch jener, der uns manchmal davon abhält im Yoga über unsere dehnbaren und kraftvollen Grenzen hinaus zu gehen. Sobald es irgendwo zieht oder etwas unangenehm wird, hören wir auf, denn unser Verständnis sagt, dass das so nicht sein sollte. Genau an diesem Punkt setzen kleine Hilfsmittel an.

Yogaprops sollten laut Iyengar genau dann verwendet werden, wenn unsere eigene Intelligenz von gewissen Bewegungen abhält. Diese Hilfsmittel bringen uns dann dazu, uns nicht nur richtig zu bewegen, sondern auch das maximale Level an Intelligenz aus unserer Praxis zu ziehen. Gerade, wenn man allein praktiziert oder noch am Anfang der Yoga-Laufbahn ist, sind Hilfsmittel, wie Blöcke, Gurte oder ähnliche absolut hilfreich.

3Das 1×1 der Yogaprops: Der Yogablock

Yogaprops: Der Yogablock

Ein Yogablock ist ein wahrer Segen an eben diesen Tagen, an denen sich der Körper irgendwie verkantet anfühlt. Zu viel Stress auf Arbeit? Zu lange am Schreibtisch gesessen? Keine Sorge, der Yogablock kann dir bei Dehnungen helfen und lässt dich bequem sitzen.

Hilfreich bei:

  • Der Yogablock gilt als Verlängerung deiner Arme und Beine zum Boden.
  • Wenn du im Sitzen häufig Rückenschmerzen bekommst, kann der Yogablock deinen Schneider- oder Fersensitz erhöhen.
  • Aktivierung der Muskeln.

Yogaprops: Yogablock

Wie wird der Yogablock verwendet?

  • Stehend: zum Beispiel bei der Vorbeuge, um die Hände auf den Block zu stützen
  • Sitzend: zum Beispiel in gedrehten Haltungen oder in Rückbeugen, wenn der Boden zu weit weg ist.
  • Klemmend: Schon mal versucht den Block in der Planke zwischen deinen Oberschenkeln zu packen? Das stärkt die Muskulatur und verleiht Kraft.

4Das 1×1 der Yogaprops: Der Yogagurt

Yogaprops: Yogagurt

Vielleicht kennt ihr noch den Handtuch-Trick aus der Schule, bei dem man hinter dem Rücken nach einem Handtuch griff, um die Hände irgendwie zusammen zu bekommen. Der Yogagurt hat eine ähnliche Funktion. Er gilt als die Verlängerung der Arme und Beine und sorgt dafür, dass wir uns nach und nach mehr in den Dehnungen trauen und falsche Bewegungen vorbeugen.

Hilfreich bei:

  • Ein Yogagurt hilft allen Yogis und Yoginis noch dehnbarer zu werden. Er stretcht Muskelgruppen und verlängert damit Arme und Beine.
  • Der Yogagurt entlastet die Schulterrotatoren in sitzenden Drehungen.

Yogaprops: Yogagurt

Wie wird der Yogagurt verwendet?

  • Liegend: zum Beispiel im Schmetterling, wenn die Füße mit dem Becken zusammen gebunden werden, um die Muskeln zu entlasten und das Becken zu halten.
  • Stehend: zum Beispiel im Schulterstand, wenn du deine Oberarme zusammen halten möchtest.
  • Sitzend: zum Beispiel, wenn du deine Beine entspannter dehnen möchtest, aber irgendwie nicht an deine Füße kommst.

5Das 1×1 der Yogaprops: Der Yoga Bolster

Yogaprops: Yogabolster

Was aussieht, wie ein gemütliches Kuschelkissen, sorgt dafür, dass du dich in Entspannungspositionen noch besser entspannen kannst. Richtig eingesetzt, sorgt der Yoga Bolster für Öffnungen, die du normalerweise nicht hinbekommen hättest und entlastet deinen Rücken.

Hilfreich bei:

  • Wer zu einem Hohlkreuz tendiert, der kann den Bolster unter den Rücken legen und so die Brustöffnung in Rückenlage unterstützen.
  • Entspannung, Entspannung, Entspannung!

Yogaprops: Yogabolster

Wie wird der Yogabolster verwendet?

  • Liegend: zum Beispiel unter die Knie gelegt, um Entlastung im unteren Rücken zu schaffen
  • Liegen: zum Beispiel unter dem Brustkorb, um das Becken am Boden zu lassen und die Brustöffnung zu unterstützen

6Das 1×1 der Yogaprops: Die Yogadecke

Sehnt ihr euch manchmal auch einfach nach Savasana am Ende der Yogastunde? Verständlich. Eingekuschelt in der Yogadecke wird diese Endphase noch schöner und angenehmer. Doch eine Yogadecke kann tatsächlich noch mehr, als euch einfach nur zu wärmen.

Yogaprops: Yogadecke

Hilfreich bei:

  • Als Wärmespender in Savasana
  • Als Kissen für die Meditation

Wie wird die Yogadecke verwendet?

  • Ganz einfach: Als Decke, um euch zu wärmen
  • Wer im Meditationssitz Schmerzen im Rücken hat, der kann die Decke als Kissen unter die Sitzhöcker packen.

Was sind denn eure liebsten Yogaprops? Verratet uns eure Hilfsmittel in den Kommentaren, wir freuen uns drauf!

Anne Steinbach

Anne ist Reisejournalistin, Bloggerin und schon seit vier Jahren in Indonesien verliebt. Manchmal teilt sie diese Liebe auch mit anderen Ländern in Südostasien, dann packt sie ihren Schrammel-Backpack und zieht los. Yoga macht sie schon seit 5 Jahren und hat gerade Bikram für sich entdeckt. Nur an das Schwitzen muss sie sich noch gewöhnen.

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