Clubbing Yoga: Vom Abzappeln und Entspannen

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Clubbing Yoga: Für Asanas in den Club und das im Morgengrauen? Ja diesen neuen Yoga Trend gibt es tatsächlich. Frisch aus New York, wird diese Form von Yoga mittlerweile auch bei uns in Deutschland angeboten.

1Clubbing Yoga: Was steckt dahinter?

Party auf der Yogamatte? Klingt komisch? Sollte es aber nicht. Clubbing Yoga hat seine Ursprünge in New York und verbreitet sich gerade in den Großstädten dieser Welt. Vorreiter sind die ‚Jivamuktis‘ aus New York. Die Gründer von Jivamukti Yoga sind Shannon Gannon und David Life. 1984 riefen sie Jivamukti Yoga ins Leben. Clubbing Yoga vereint die Stile von Jivamukti mit Hip Hop Beats, Rockklassikern und Elektro. Regelmäßig werden Kurse in verschiedenen Clubs angeboten. Ein intensives Training erwartet euch, in dem die Asanas in einer fließenden Choreographie zu dröhnenden Bass Klängen ausgeführt werden. Abgerundet wird der Kurs mit sanften Beats und Mönchsgesängen.

Auch Vinyasa oder Power Yoga vereinen immer mehr Musik mit Asanas. Beim JivaElektro oder Nightflow sorgen Live Djs oder Bands für die nötigen Rhythmen. Das Training ist schweißtreibend, sorgt am Ende aber auch für die nötige Entspannung. Zigaretten, Drogen oder Alkohol haben zu dieser Zeit im Club natürlich nichts zu suchen. Im Gegenteil: Als Drinks werden grüne Smoothies geschlürft oder Energiebällchen genascht und zum perfekten Start in den Tag gibt es noch eine kleine Massage. Die Atmung, sowie Bewegungen, passen sich an die Beats an und es entsteht ein einzigartiger Flow. AUßerdem wirkt die Musik motivierend, befreiend und sie bietet den nötigen Antrieb für den Tag. Benötigt wird lediglich bequeme Kleidung, eine Yogamatte und ausreichend zu trinken.

Also: Clubbing Yoga ist eine tolle Kombination aus Yoga, Tanz und Massage. Dazu findet Clubbing Yoga immer am Morgen statt. Gibt es einen besseren Start in den Tag?

2Clubbing Yoga: Für wen ist es geeignet?

„Oft kommen die Leute und sind zu schüchtern zum Tanzen. Yoga hilft ihnen, ihren Körper zu spüren und dann auf den Dancefloor zu gehen“ – Tom Barber, Yoga Lehrer

Mittlerweile kreieren DJs ihre eigenen Compilations und mixen zum Beispiel Mantras mit Elektro zusammen. Teilnehmen kann Jeder ob Jung oder Alt, Anfänger oder Profi. Es geht hauptsächlich darum, Spass zu haben, seinen Körper zu spüren und sich in der Musik und den Bewegungen für eine kurze Zeit zu verlieren.

Einzige Bedingung: Meistens beginnen die sogenannten „Morning Raves“, „Yoga Raves“ oder aber ganz einfach Clubbing Yoga schon vor sechs Uhr am Morgen. Wer also nicht wirklich ein Frühaufsteher ist, der muss sich eventuell ein wenig quälen, um aus dem Bett zu steigen. Aber: Es lohnt sich! Denn nur ein paar Musikklänge und ein bisschen Bewegung helfen, um den Körper auf Trab zu bringen und wach zu werden.

3Clubbing Yoga: Wo wird es angeboten?

Da dieser Trend noch relativ jung ist, bieten momentan nur ein paar wenige Clubs Clubbing Yoga an. Im Berliner Club „Kesselhaus“ kann man zum Beispiel zu Beats abzappeln oder Yoga und Club Feeling vereinen. „Morning Glory Ville“ bietet weltweit verschiedene Events an und das immer in den frühen Morgenstunden.

Mach die Tanzfläche zu deinem Work-out-Parcours. Erfinde deinen Biorhythmus neu. Nüchtern bleiben und wach werden mit Morning Gloryville.

Die Leute in Amsterdam machen es vor und wir sollten es schleunigst auch tun:

Eure Neugier ist geweckt? Dann nichts wie rein in die Yoga Klamotten und ab auf die Tanzfläche! Falls ihr noch mehr Veranstaltungsorte in Deutschland kennt oder sogar schon Erfahrungen gesammelt habt, dann lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Ronja Iden

Ronja ist eigentlich Erzieherin aus Leidenschaft. Werden ihr die kleinen Racker dann aber doch mal zu viel, schaltet sie am liebsten beim Pilates ab. Ein Glück ist ihre Mutter pilates Lehrerin und pusht sie mit Vorliebe an ihr Limit. Und wenn es dann doch mal eine größere Auszeit sein soll, packt Ronja ihre sieben Sachen und reist auf eigene Faust in der Welt herum.

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