Home-Yoga: dein perfekter Ort für Meditation, Achtsamkeit und Spiritualität

Es ist dein eigener Rückzugsort in deinen eigenen vier Wänden. Hier praktizierst du Yoga und findest zu dir selbst. In Zeiten von Corona willst du nicht auf Yoga verzichten. Wenn du es schon nicht im Studio machen kannst, dann solltest du dir zumindest in deiner Wohnung einen eigenen Raum dazu schaffen. Hier findest du Meditation, Spiritualität und Achtsamkeit. Idealerweise steht dir ein kompletter Raum zur Verfügung, aber auch eine eigens dafür eingerichtete Ecke kann ausreichend sein. Wie das aussehen kann, haben wir für dich zusammengefasst.

Der passende Raum

Es muss nicht unbedingt gleich ein ganzes Zimmer sein. Ein kleiner Bereich in deinem Wohn- oder Schlafzimmer kann ebenfalls perfekt sein, um deine Übungen zu praktizieren. Wichtig ist, dass du keine Orte in der hast, die dich stressen könnten. Beispielsweise der Schreibtisch deines Home-Office. Der sollte idealerweise in einem anderen Raum aufgestellt sein, weil er dich garantiert nicht richtig abschalten lässt.

Solltest du einen ganzen Raum zur Verfügung haben, umso besser. Hier hast du genug Platz, um dich frei zu bewegen und vor allem um große Bewegungen zu machen. In alle Richtungen solltest du mindestens einen Meter Platz haben. Gleiches gilt, wenn du dir eine Yoga Ecke in einem anderen Zimmer einrichtest.

Das Licht spielt eine große Rolle an deinem Yoga-Platz. Idealerweise bekommst du hier viel Tageslicht ab durch große Fenster. Den Effekt kannst du mit Spiegeln noch etwas verstärken oder falls die Fenster doch zu wenig Licht in den Raum hineinlassen. Sind die Fenster an deinem Yoga-Platz in Richtung Osten oder Westen ausgerichtet, kannst du den Sonnenaufgang oder -untergang beim Yoga genießen.

Vor dem Einrichten muss aufgeräumt sein

Du willst zur Ruhe kommen, aber das wird nicht klappen, wenn es in deinem Yoga-Zimmer oder deiner Yoga-Ecke unruhig und unaufgeräumt ist. Versuche eine Umgebung für dich zu schaffen, die möglichst wenig Reize bietet. Vermeide Unordnung und schon gar nicht solltest du an die Arbeit oder anderen Alltagsstress erinnert werden.

Deko: reduziert und natürlich

Eine Umgebung ohne Ablenkungen und Reize bedeutet jedoch nicht, dass du den Ort nicht dekorieren darfst. Es mag sich zwar ein wenig nach Klischee anhören, aber dennoch darf der Buddha an deinem Yoga-Platz nicht fehlen. Stelle ihn erhöht auf ein kleines Regal, sodass du ihn immer im Blick hast und er dir etwas von seiner Gelassenheit abgeben kann. Daneben kannst du eine Klangschale aufstellen.

Auch stimmungsvolle Fotos sollten ihren Weg in deinen Ruheraum finden. Besonders passend sind Naturfotografien oder vielleicht warst du bereits in Indien, hast einen Aschram besucht und deine Reise in Bildern dokumentiert. Drucke die Fotos aus und bringe sie an der Wand an. Ein kleiner Tipp: Benutze die sogenannten Custtomshapes dazu. Dabei handelt es sich um Kacheln, die es beispielsweise in Kreisform gibt.

Der Kreis vermittelt Ruhe und Geschlossenheit, was du auch mit der Meditation erreichen willst. Mit diesen Fotoformen bringst du also direkt Ruhe an deinen Yoga-Platz und es sieht dazu noch schön aus.

 

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Schaffe ein gutes Raumklima

Raumklima kannst du auf mehrere Weisen verstehen. Zum einen kannst du die wenigen Einrichtungsgegenstände in deiner Yoga-Ecke oder in deinem Yoga‑Zimmer so anordnen, dass sich optisch und energietechnisch ein Raumklima zum Wohlfühlen ergibt.

Daneben schaffst du ein gutes Raumklima, wenn der Platz gut belüftet ist. Das ist wichtig, weil du dich bei deinen Übungen anstrengst und stärker atmen musst. Damit dir die Übungen leichter von der Hand gehen, brauchst du genügend Sauerstoff.

Den bekommst du nicht nur durch das Lüften, sondern auch durch Pflanzen, die du aufstellst. Vor allem der Bogenhanf ist perfekt für deinen Rückzugsraum. Denn er produziert sehr viel Sauerstoff. Zusätzlich kann dir das Grün der Pflanzen helfen, besser zur Ruhe zu kommen.

Sorge dafür, dass der Raum eine angenehme Temperatur besitzt. Dabei sollte es nicht tropisch warm, aber auch nicht zu kalt sein. Dabei kommt es darauf an, dass du dich wohlfühlst.

Ausrüstung

Das wichtigste Ausrüstungsstück für deinen Yoga-Bereich ist wohl die Yoga-Matte. Sie sollte immer an Ort und Stelle ausgebreitet liegen. Solltest du hin und wieder ein Studio besuchen, ist die Anschaffung einer Zweitmatte durchaus sinnvoll. Egal, ob Erst- oder Zweitmatte, wichtig ist, dass du dich darauf wohlfühlst. Zudem sollte sie natürlich zu deiner Körpergröße passen.

Daneben sind einige weitere Ausrüstungsgegenstände für deinen Yoga-Bereich sinnvoll, aber nicht notwendig:

  • Handtuch, am besten rutschfest.
  • Zwei Yogablöcke.
  • Eine Decke.
  • Einen Baumwollgürtel.
  • Einen Bolster.
  • Ein Meditationskissen.
  • Einen Faszienball.
  • Ein Augenkissen zur Entspannung.

Zur Ruhe kommen

Richte nun alles so ein, dass du dich wohlfühlst. Falls du zusätzlich etwas brauchst oder du etwas von den genannten Dingen weglassen möchtest, ist das in Ordnung. Der Platz muss vollkommen auf dich abgestimmt sein, denn nur so schaffst du es mit Hilfe von Yoga, Meditation und Achtsamkeit zur Ruhe zu kommen und deine innere Mitte zu finden.

Sollte irgendetwas nicht stimmen, dann ändere es am besten sofort, bevor es deine Übungen stören kann und es für schlechte Energien sorgt.

 

Verwendetes Bildmaterial:

Bild 1: unsplash.com, © Akemy Mory

Bild 2: unsplash.com, © Anton Shuvalov

Video: Instagram.com, © hannankotona

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