Yoga Ironie? 10 Dinge, über die Yogis nicht sprechen!

Yoga Ironie

Yogi ist ein Begriff aus dem Sanskrit und gehört genauso zu Yoga wie die Matte oder Leggings. Yogi betitelt die Person, welche Yoga ausübt. Frauen werden übrigens Yogini genannt. Yoga bedeutet Einheit und soll ebendiese die Menschen erfahren lassen. Yogis sind also durch ihre regelmäßige Yoga Praxis auf dem Weg zur Einheit oder haben sie schon erfahren und ruhen in ihr. Um dieses Ziel zu erreichen sollte ein Yogi sich nicht nur regelmäßig in Yoga, sondern auch in Meditation üben.

Das klingt natürlich alles ganz herrlich und wer möchte dieses Ziel nicht gern von uns erreichen: In völliger Einheit mit sich und der Umwelt sein, positiv an den Alltag heran gehen, ausgeglichen durch den Tag schreiten. Aber jetzt mal Butter bei die Fische! Selbst die diszipliniertesten Yogis unter uns sind nicht 24/7 von Spiritualität umgeben, wollen am liebsten die ganze Welt umarmen und auch wenn sie gern Liebe und eine positive Lebenseinstellung mit Anderen im Yogakurs teilen, manchmal wollen auch sie einfach nur ihre Ruhe haben und nicht dauernd über die gleichen Themen reden. Aber Yogis sind eben bescheiden, deshalb erzählen wir euch heute, worüber Yogis niemals laut sprechen würden. Also schnappt euch euren Yogi Tee und macht es euch bequem! Lesen auf eigene Gefahr, es könnten Humor und Ironie enthalten sein!

1Regelmäßiges Meditieren

Yoga Ironie Meditation

Asanas bringen einen zum Schwitzen und powern so richtig schön aus. Der Körper wird ordentlich gedehnt, die Kondition auf Kurs gebracht und die Muskeln gestärkt. Viel schwieriger steht es ums Meditieren. Für die meisten Yogis ist die Meditation die härteste Praxis und eine absolute Kunst. Auch wenn es von weitem total easy aussieht, gelassen auf einem Kissen zu sitzen, die Augen zu schließen und für lange Zeit in sich zu gehen, können wir euch jedoch verraten, dass die wenigsten Yogis es schaffen, stundenlanger Meditation Zeit einzuräumen und dann auch noch gekonnt auszuüben. Das macht natürlich nichts! Der Spaß an der Sache sollte ebenfalls im Vordergrund stehen und wir verraten jetzt mal nicht, wer es tatsächlich schafft, in völliger Ruhe aufzugehen und wer einfach nur gern mal 10 Minuten die Augen schließt.

2Detox-Saftkuren

Yoga Ironie Superfood

Clean eating, Detox, Paleo und so weiter und so fort. Ihr habt sicher schon alle davon gehört und besonders im Bereich Yoga steht gesunde Ernährung hoch im Kurs. Ein Wheatgrass Shot nach der Stunde, eine Saftkur verbunden mit schweißtreibenden Asana Einheiten. Klingt alles super und ist definitiv auch nicht schlecht für unseren Körper aber es gibt tatsächlich Yogis, die Wörter wie kaltgepresst und Entsafter nicht mehr hören können. Oft werden sie auch von einem leicht schlechten Gewissen begleitet, wenn alle anderen um sie rum mal wieder eine Saftkur machen um ihren Körper zu reinigen und sie lieber einfach nur gern ein Steak zum Abendbrot verdrücken möchten. Aber gut diese Gedanken behalten wir lieber für uns und knabbern genüsslich mit den anderen Selleriestangen.

3Partner Yoga

Yoga Ironie Partneryoga

Yoga allein ist super, Yoga zu zweit kann noch mehr Spaß machen – denkt ihr! Es gibt Yogis, die finden es schrecklich, wenn jemand mit seinen schwitzigen Füßen auf ihre Matte tritt oder sich klebende Körper aneinander reiben. Natürlich mögen Yogis Menschen, aber nicht immer unbedingt im Hund. Und es soll auch welche geben, die sich in diesem Moment lieber aufs Klo verdrücken und sich Punkt Eins zuwenden.

4Handys

Gefühlt muss die Hälfte von uns rund um die Uhr erreichbar sein oder die neuesten Social Media Entwicklung im Auge behalten. Alles kein Problem, aber doch bitte nicht im Yoga Unterricht. Ich glaube in dem Fall spreche ich für alle Yogis unter uns, dass es extrem nervig ist, wenn entweder regelmäßige Vibration das OM unterbrechen oder noch schlimmer, Adele gleichzeitig zur Entspannungsmusik trällert. Handys können bei der Yoga Praxis getrost in der Tasche bleiben, denn sind wir mal ehrlich, wer von uns ist schon Notarzt und muss immer erreichbar sein?!

5Die Lieblingsleggings

Yoga Ironie Yoga Leggings

Es gibt doch nichts entspannteres, als den lieben langen Tag in der Yogaleggings rumzulümmeln. Vor allem, wenn es die neue Kollektion ist (wie süß ist bitte dieses Blumenmuster), wollen viele Yogis sie gar nicht mehr ausziehen und haben auch kein Problem damit, sie ruhig mal ein paar Tage länger zu tragen. Und selbst wenn sie beim Netflix gucken und Eis essen auf der Couch getragen wird auch das ist Teil unserer Reise und völlig legitim.

6Yogis und Instagram

Emma Watson (ja richtig, Hermine) macht nicht nur Yoga, sondern hat sogar eine zertifizierte Yoga Ausbildung. Woher wir Yogis das wissen? Na von Instagram natürlich! Ja richtig gehört, auch Yogis folgen ihren liebsten Celebrity Yogis auf Instagram und Co. Und warum auch nicht, solang nicht Punkt Vier zu trifft, können wir ruhig eine Runde stalken und forschen was in der Promi Yoga Welt so abgeht. Neuste Entdeckung: Laura Sykora. Die Gute glänzt nicht nur in Sachen Asanas, sondern bringt es auch ihrer kleinen Tochter bei. Dazu sagen wir nur #momgoals.

7Der regelmäßige Gang zum Yogakurs

Zugegeben, ein guter Yogi übt sich ebenfalls in Disziplin und Ehrgeiz und geht daher regelmäßig zum Kurs. Doch auch die strebsamsten Yogis wünschen sich manchmal nach einem langen Arbeitstag auf die Couch zu fallen und die Füße hochzulegen (das wünschen wir uns doch irgendwie alle von Montag bis Freitag). Doch auch wenn der Schweinehund wieder angeschlichen kommt, schleppen wir uns trotzdem noch zur Stunde denn sind wir mal ehrlich, es gibt kein besseres Gefühl, als am Ende ausgepowert und voll mit Glückshormonen auf die Couch zu fallen.

8Der Kampf mit der Beeinflussung

Wie schon vorher erwähnt, versuchen Yogis mit sich und der Umwelt im Reinen zu sein und materielle Güter als unwichtig anzuerkennen. Aber zugegebenermaßen ist es gar nicht so einfach, nicht über andere zu urteilen und den passenden Yoga und Lifestyle Utensilien aus dem Weg zu gehen. Aber hey ein Schritt nach dem anderen, dann wird es auch leichter dem 50% Sale auf Yoga Klamotten und den süßen Accessoires für die Wohnung aus dem Weg zu gehen.

9Der perfekte Schnappschuss

Um noch einmal zurück auf das Thema Handy zu kommen: Lasst euch sagen, dass wahrscheinlich 90% des Fotoalbums eines Yogis voll mit Schnappschüssen von Asanas ist. Wir planen einen Besuch zum Strand, eine Bergbesteigung oder ein Spaziergang durch den Wald? Dann wird die richtige Yoga Pose gleich mit geplant. Der coole Kopfstand auf dem Foto mit der atemberaubenden Aussicht bei Instagram? Ja, das hat ungefähr 10 Fotos lang gedauert (ohne Filter natürlich!).

10Unausgesprochene Regeln im Yogakurs

Auch wenn es nirgendwo in Stein gemeißelt steht aber wir alle wissen, dass wir nicht über die Yogamatte des anderen Yogis trampeln, das Handy in der Tasche lassen, wir dem Lehrer Bescheid geben, wenn wir früher los müssen, man nichts in der Stunde essen muss (hat beim Kopfstand oft auch eine negative Wirkung) und die Socken direkt mal vor dem Kursraum lassen. Und wenn wir sogar selber einen Kurs unterrichten, dann ist es nicht sinnvoll, andere Yogis komplett zu kopieren, den Kurs in Bootcamp Manier zu leiten oder in der Entspannungsphase zu viel zu reden.

Und ihr so: Was ist für euch sinnbildlich der Überyogi? Worüber wird einfach nie gesprochen?

Ronja Iden

Ronja ist eigentlich Erzieherin aus Leidenschaft. Werden ihr die kleinen Racker dann aber doch mal zu viel, schaltet sie am liebsten beim Pilates ab. Ein Glück ist ihre Mutter pilates Lehrerin und pusht sie mit Vorliebe an ihr Limit. Und wenn es dann doch mal eine größere Auszeit sein soll, packt Ronja ihre sieben Sachen und reist auf eigene Faust in der Welt herum.

3 thoughts on “Yoga Ironie? 10 Dinge, über die Yogis nicht sprechen!

  1. Stefan Vogl says:

    Hallo Ronja,

    danke für deinen Artikel – er hat mich sehr zum schmunzeln gebracht 😀

    Besonders bei Punkt 1 stimme ich dir absolut zu!

    Die „inner peace“ ist oft viel schwerer zu bändigen als die anstrengendsten Yoga-Asanas!

    Liebe Grüße
    Stefan

  2. Anonymous says:

    Hallo
    Ich mag den Artikel wirklich sehr. Echt lustig
    Als Tochter einer Pilateslehrerin ist man vielleicht ein wenig streng mit Yogalehrern. Die letzten Kommentare zum Yogaunterricht sind zu sehr verurteilend. Keder Lehrer hat seinen eigenen Stil und sollte man den nicht mögen; dann einfach Kurs wechseln. LG

  3. Power Yoga Mannheim says:

    Ein sehr schöner Artikel, aber die letzten Kommentare über Yogalehrer sind dann doch sehr wertend und damit unyogisch ????

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