Yoga und Musik: Der kleine Helfer für deine Entspannung

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Wie dich Musik bei Yoga und Meditation unterstützen kann

Mozart, Techno, Jazz oder Pop – Musik ist Geschmackssache, und jeder Mensch hat andere Empfindungen, Gefühle und Reaktionen beim Hören unterschiedlicher Klänge. Sie kann beruhigend und sogar heilsam wirken, aber auch aufputschen, aufregen und stimulieren.

Wir stellen euch im Folgenden kurz vor, wie ihr Musik, diese menschengemachten Klänge, gezielt für eure Zwecke einsetzen könnt.

1Musik liegt uns im Blut

Der Blutdruck geht runter, der Herzschlag wird langsamer: Welche therapeutische Wirkung Musik hat, ist in der Medizin bereits seit vielen Jahren erwiesen – und wird erfolgreich bei Patienten eingesetzt. Zwar hat jede Kultur ihre eigenen Klänge, Harmonien und Instrumente entwickelt, erstaunlich ist jedoch, dass Menschen weltweit Musik hören und produzieren. Rhythmen, Schwingungen und Töne sind beinahe so alt, wie der Mensch selbst.

yoga und musik - berge

Musik hat eine wunderbar gemeinschaftsbildende Wirkung. Wer kennt nicht dieses Gefühl des Loslassens, der Trance beim gemeinsamen Tanzen? Schon ungeborene Babys reagieren auf Musik, ihr Herzschlag wird entspannter bei beruhigenden Klängen, sie werden nervös bei hektischer Musik. Und stehen sie erst mal auf den eigenen Beinen, beginnen sie sofort, im Takt zu wippen. Singen, Tanzen, lauschen: Was gibt es Schöneres für einen kleinen Menschen – und für uns? Ein Gefühl für Rhythmus scheint uns also im Blut zu liegen.

Wenn uns bewusst ist, wie wir persönlich auf welche Melodien und Musikarten reagieren, können wir das perfekt für uns nutzen.

2Musik als Entspannungstherapie

Welche Musik uns gefällt und in bestimmten Situationen eine heilende Wirkung entfalten kann, hängt sowohl mit unserem Typ, unseren Neigungen und unserer inneren Verfassung ab. Wird Musik als therapeutische Maßnahme eingesetzt, sollte sie zu unserem momentanen Zustand passen. Sind wir niedergeschlagen, helfen freudige und pompöse Klänge wenig. Die Musik sollte zunächst unsere Stimmung wiedergeben, sie einfangen.

Das gezielte Einsetzen von Musik kann unser Inneres enorm beeinflussen, kann unsere Einstellungen verändern und unser psychisches Gleichgewicht wieder herstellen – nicht von einer Minute auf die andere, aber allmählich und Schritt für Schritt.

Die Basis besteht darin, welche Wirkungen bestimmte Klänge bei uns auslösen. Das hat sehr viel mit Assoziationen zu tun, die sich beim Hören einstellen. Beim Yoga oder bei der Meditation kann Musik somit ihre therapeutische Wirkung noch besser und intensiver entfalten.

3Wie du gezielt Musik bei Yoga und Meditation einsetzen kannst

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Dein Körper und dein Geist reagieren auf Yoga und Meditation, genauso wie Musik. Diese Wirkungen kannst du wunderbar so miteinander verknüpfen, dass sie sich gegenseitig verstärken und unterstützen – Musik kann also bei deiner Entspannung, deiner Atmung, deiner Konzentration und deiner Balance helfen. Nachweislich hat Musik positive Auswirkungen auf Verspannungen, auf Stress und innere Unausgeglichenheit. Mit der „richtigen“ Musik, den entsprechenden Rhythmen und Klängen kannst du deine innere Harmonie fördern, deine Seele und deinen Körper entspannen.

Begib dich auf eine Traumreise!
Musik hat die Fähigkeit, dich aus dem Hier und Jetzt zu entführen und dich an Orte deiner Träume zu bringen. Besonders gut geht das mit Klängen, die den Geräuschen der Natur nachgeahmt werden, die dich an das Rauschen des Wassers, die Weite des Himmels oder das stimulierende, kräftige Grün des Waldes erinnern. Die Klänge der Natur haben etwas Ursprüngliches, sie geben dir Abstand vom hektischen Alltag der Zivilisation, der To Do’s, der Must have’s und dem psychischen Druck, den dir deine Umwelt und du dir selbst auferlegst. Dein Körper, deine Muskulatur und deine Nerven entspannen und dein Wohlbefinden steigt. Auch ferne Orte kannst du auf diese Weise besuchen – es ist alles eine Sache der Übung und Konzentration.

Es gibt auf dem Markt inzwischen einige Musikalben, die genau hier ansetzen. Ein Beispiel ist die Entspannungs-CD „Greenelements“, deren erster Teil gerade erst erschienen ist. Die Musik knüpft an die traditionellen Klänge Thailands, Indien und Vietnams an, erinnert an wogende Baumwipfel und an das Kraftelement Wasser.

yoga und musik - green elements

3Nutze die wunderbare Kraft der Klänge!

Willst du Musik unterstützend bei Yoga und Meditation einsetzen, ist die richtige Auswahl ausschlaggebend, damit sie ihre Wirkung auch entfalten kann und die entsprechenden Energien bei dir weckt. Am besten testest du aus, welche Musik welche Schwingungen bei dir auslöst, wie du am besten abtauchen, entspannen und in dich kehren kannst. An welchen – vielleicht bisher unbekannten – Klängen du Gefallen findest. Auch das spielt natürlich eine wichtige Rolle.

Hier noch einmal zusammengefasst einige Vorteile und Wirkungen, die Musik und Yoga miteinander verbinden:

  • Musikklänge, richtig eingesetzt, haben eine positive Wirkung auf deine Inneres und deinen Körper und setzen Energien frei
  • Musik lässt dich zur Ruhe kommen, entspannt Muskulatur, Geist und Seele
  • Musik hilft dir, dich bei Meditation und Yoga ganz auf dich zu konzentrieren
  • Die inneren Schwingungen unterstützen deine Atmung und Konzentration
  • Musik kann Stress abbauen, entspannen und deine Stimmung aufhellen
  • Therapeutisch einsetzbar: vermindert den Herzschlag und senkt den Blutdruck
  • Musik weckt Assoziationen und ruft Bilder hervor – für Traumreisen und zur Flucht aus dem Alltag

Setzt du Musik im Yoga ein, sollte sie nicht als „plätschernde“ Hintergrundklänge fungieren; dein Gehör, dein Geist, deine Seele, dein Körper sollten die Musik in sich aufnehmen, von ihr angezogen werden. Nur dann kann sie auch ihre spirituell-meditative Wirkung auf dich entfalten.

Anna-Lena Zimmermann

Anna ist Yoga Lehrerin in Berlin und kreativer Geist bei Spirit of Eden. Auf ihrer bisherigen Yoga Reise hat sie sich durch verschiedenste Yoga Stile geturnt und möchte ganz alltagstauglich und undogmatisch ihre Erfahrung mit Euch teilen. Sie liebt Flohmärkte, Sonne und das Meer und ist immer auf der Suche danach neue, spannende Dinge auszuprobieren.

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