Seit tausenden von Jahren verwenden Yogis Tierfelle zur Meditation, da sie eine Isolierung zwischen dem Körper und der magnetischen Anziehungskraft der Erde schaffen. Viele Menschen erfahren bei der Verwendung eine tiefere Verbindung mit sich selbst und dem Universum, wenn sie eine Wollmatte im Vergleich zu einer klebrigen Matte verwenden. Kurzentschlossene sollten einen Blick auf die extra weiche Schurwoll-Yogamatte von Sury werfen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Schurwollmatte?

Matten aus Schurwolle bestehen meistens aus einer Oberseite aus Wolle und einer Latexbeschichtung am Boden, die die Rutschfestigkeit gewährleistet.

Durch ihre Natürlichkeit und dem Schutz vor kalten Böden werden sie besonders häufig in Meditations-Centern und Therapieräumlichkeiten verwendet. Aber auch für die Asana-Verwendung zuhause sind sie natürlich bestens geeignet.

Angeboten werden diese Matten meistens in den Varianten Hochflor, Kurzflor und Deluxe-Varianten.

Welche Mattengrößen sind verfügbar?

Die meisten Schurwollmatten werden in zwei Größen angeboten: 75 x 200 cm und 90 x 200 cm. Die Dicke beträgt meistens ca. 16 mm und sorgt dabei für eine kuschelige Atmosphäre.

Eine Mattenbreite von 90 cm ist ideal wenn du Yoga in einer großen Gruppe praktizierst, z.B. bei Workshops oder Seminaren. Da dies häufig in geschlossenen Räumen passiert, liegen die Matten meist sehr dicht aneinander und durch eine Matte mit 90 cm kommst du deinem Mattennachbarn nicht so einfach in die Quere.

Schurwollmatten mit 100 cm Breite sind primär für Platzhungrige gedacht, die zuhause auch ausreichend Platz haben. Eine breitere Matte benötigt auch im eingerollten Zustand mehr Platz und ist etwas schwerer. Das solltest ebenfalls bedenken, wenn du überlegst die Matte öfters zu transportieren.

Manche Hersteller, z.B. Bausinger, bieten zudem manchmal auch Matten in Übergrößen an, diese sind allerdings häufig deutlich teurer als die Schurwollmatten von der Stange.

Welche Vorteile bietet eine Schurwollmatte?

Matten aus Wolle wirken auf den ersten Blick etwas klobiger als normale Yogamatten aus TPE oder Kork. Allerdings bringen sie auch zahlreiche Vorteile mit sich:
  1. Sie ist resistent gegen Bakterien, Pilze und Schimmel
  2. Natürliche Schurwolle bietet eine natürliche Isolation, die im Sommer kühlend und im Winter wärmend wirkt. Damit kann die Körperkerntemperatur stabil gehalten werden.
  3. Wolle ist ein nachhaltiges Material und biologisch abbaubar
  4. Auf Grund der spezifischen Eigenschaften von Wolle, nimmt die Matte keine Gerüche auf.
  5. Die meisten Matten sind lanolinfrei und daher natürlich auch nicht allergieauslösend

Woher stammt die Wolle für meine Matte?

Wie der Name verrät, stammt die Wolle meistens von Schafen (teilweise auch von Merino-Schafen). Dabei werden die Schafe ohne Verletzung geschoren, und ihre Wolle wird dann gewaschen, speziell behandelt und zu einem porösen Stoff verstrickt. Häufig stammt die Wolle aus Europa, wie z.B. Italien und wird dann in Deutschland weiterverarbeitet. Vor allem Merino-Wolle stammt aber meistens aus Australien oder Neuseeland.

Das Gewebe wird häufig zusätzlich mit Kartoffelstärke stabilisiert. Das Ergebnis ist eine Matte, die aussieht und sich anfühlt wie ein Schafsfell, ohne das friedlichen Tiere verletzt zu haben.

Für welche Stile sind diese Matten geeignet?

Grundsätzlich kannst du die Schurwollmatte für jeden Yoga Stil nutzen. Bedenken solltest du aber, dass sie zwar wesentlich weicher und kuscheliger als eine Matte aus Katurkautschuk ist, gleichzeitig aber auch mehr Gewicht auf die Waage bricht.

Daher eignet sich diese Mattenart vor allem bei ruhigen Stilen wie Yin Yoga oder Restoratives Yoga.

Weniger geeignet ist die Matte bei Arten, bei denen du stark schwitzt, wie z.B. Hot Yoga. Für diese Yoga Arten sind Yogamatten aus Kork besonders geeignet.

Wie pflegt und reinigt man eine Schurwollmatte?

Auch wenn die Matte sehr kuschlig ist, sollte sie regelmäßig gereinigt werden. Schafschurwolle hat eine natürliche Selbstreinigungsfähigkeiten und ist in der Regel auch bakterien- und schmutzabweisend. Trotzdem solltest du deine Matte hin und wieder per Handwäsche mit Wollwaschmittel reinigen. Dabei solltest du auf folgende Punkte acht geben:

  • Maschinenwäsche ist meistens nicht zu empfehlen. Wenn du sie unbedingt in der Maschine waschen möchtest, dann maximal bei 30°C im Schonwaschgang.
  • Waschen mit einer Wollseife, vorzugsweise mit Lanolin oder Teebaumöl. Alternativ kannst du auch zu einem klassischen Wollwaschmittel greifen.
  • Trocknen der Matte nur bei niedrigerer Temperatur. Besser ist es jedoch die Matte an der Luft trocknen zu lassen. Bitte achte darauf, dass die Matte nicht auf über 30°C erwärmt wird, da die Matte sich sonst schrumpfen könnte.
  • Beim Trocknen im Wäschetrockner am besten wiederverwendbare Woll-Trocknerkugeln verwenden, die die Feuchtigkeit der Wäsche aufnehmen, ihre statische Aufladung reduzieren, das Bügeln erleichtern und sogar die Funktion eines Weichspülers erfüllen. Sie können auch ausserhalb des Trockners verwendet werden, indem man sie eine Zeitlang in den Wäschekorb legt, wo sie auch in der Zwischenzeit vor dem Aufhängen Feuchtigkeit aufnehmen können.