Unsere Top 3: Yogaschmuck für deinen Alltag

Yogaschmuck

Wer sich schon einmal schwitzend auf der Yogamatte wiedergefunden hat, der weiß, dass es fast unmöglich ist, mehr als ein kurzes Top und eine Yogahose zu tragen. Doch es gibt einige Dinge, die einen nicht zum Schwitzen bringen und doch eine tolle Wirkung haben: Yogaschmuck. Diese Schmuckstücke sind treue und stylische Begleiter bei Yoga, Meditation und im Alltag – und wir stellen euch heute drei davon ganz genau vor.

1Yogaschmuck: Chakra-Armbänder für dein inneres Gleichgewicht

Sieben Chakren durchziehen jeden unserer Körper: Sie sind Energiewirbel, die sich wie rotierende Räder entlang eines Kanals vom Scheitel bis zum Steißbein verorten. Jedes Chakra fungiert auf verschiedene Weise als Ventil und Verbindungsglied zwischen Körper, Geist und Seele, versorgt uns mit Energie und verleiht uns Kraft, Ruhe und Ausgeglichenheit.

Ist eines oder sind mehrere unserer Chakren gestört oder blockiert, manifestiert sich das an unserem Auftreten, unserem Wohlbefinden, unserem Bewusstseinszustand. Wir können mit Problemen nur eingeschränkt umgehen und haben ein unausgeglichenes Verhältnis zu unserem Inneren, dem Gegenüber und dem Höheren Geist. Lösen kannst du die Blockaden vor allem durch Mediation, indem du dich auf eines der Zentren konzentrierst und die Quelle der Störung herausfindest. Hilfsmittel wie spezielle Edelsteine, die sich auf deine Energiezentren auswirken, können dich dabei unterstützen – diese nennt man Chakra-Armbänder.

2Yogaschmuck: Mantrabänder für die tägliche Erinnerung an deinen Leitsatz

Yogaschmuck Mantraband

Das Wort Mantra kommt von den Sanskritwortstämmen “Man” – das bedeutet Geist – und “Tra”, Werkzeug. Demnach ist ein Mantra ein Werkzeug für den Geist! Yogaschmuck also, mit dessen Hilfe du lernen kannst, deine Gedanken zu kontrollieren.

Warum wirken Mantras?

Klänge versetzen Materie intensiv in Schwingung. Alles auf der Welt besteht aus denselben Elementarteilchen: Protonen, Elektronen, Neutronen. Diese Teilchen befinden sich in ständiger Vibration. Jeder Impuls, jeder Gedanke, jede Emotion beeinflusst diese Schwingung. Schon das still im Geiste rezitierte Mantra hat eine bestimmte Schwingung und einen Klang. Nur können wir den nicht hören.

Durch bestimmte Klänge werden bestimmte Frequenzen ausgelöst. Durch Mantras kannst du deinen Schwingungszustand gezielt beeinflussen und Imbalancen wieder ins Gleichgewicht bringen. Klang kann im Prinzip alles heilen.

Doch auch neben dem Singen, sind Mantras, also bestimmte Sprüche, ein echter Segen für den Alltag. Auf tolle Silber- oder Goldarmbänder gedruckt, kommen sie direkt dann ins Spiel, wenn Nervosität und Unsicherheit durch Fröhlichkeit und einem kräftigen Lachen ersetzt werden müssen.

3Yogaschmuck: Die Malas, Helfer für deine Mantras und ganz besonderer Schmuck

Malas sind mehr als spirituelle Gebetsketten mit einer jahrhundertealten Tradition – sie spiegeln deine Lebenseinstellung wider und deine Sehnsucht nach mehr Ruhe und Ausgeglichenheit für Geist, Seele und Körper. Traditionell bestehen sie aus 108 Perlen. Die Zahl 108 ist eine besondere Zahl im Sanskrit und gilt als heilig. Sie steht für die Einigkeit und die Unendlichkeit. Sie sind in erster Linie für Yogis gemacht, werden aber oft auch von Surfern, Sängern und Tänzern sowie modebewussten Frauen und Männern aller Altersstufen gern getragen.

Gerade Yogis nutzen die Malas, beim Rezitieren von Mantras – und das erfolgt nach speziellen Richtlinien: Je nachdem in welcher Schrift man nachliest, erhält man unterschiedlichste Anweisungen, z.B. nur die rechte Hand oder ganz bestimmte Finger verwenden. Auf jeden Fall sollte man eine Mala mit Respekt behandeln und nicht auf den Boden legen, das würde sie „beschmutzen“. Wer die Mala zum Rezitieren verwendet, der schiebt nach jedem Mantra die Mala um eine Perle weiter durch die Finger. Das macht man solange, bis man bei einer Sumeru, der größeren Ausgangsperle, angekommen ist. Viele wechseln dann die Richtung. Man kann eine Mala aber auch um den Hals oder das Handgelenk als Schmuckstück tragen und so von der reinen Wirkung des Materials profitieren.

Die 108te Perle, die sogenannte „Guru Bead“ ist immer ein besonderer Blickfang und wenn man bei ihr angekommen bist, dann weiß man, dass das Mantra 108 mal aufgesagt wurde. Verwendet werden ganz besondere Steine für die Guru Bead und auch dort steckt eine Bedeutung hinter:

  • Amethyst steht für Intuition und fördert Mut und Kraft
  • Bergkristall steht für Klarheit und Konzentration, wirkt energetisierend auf alle Chakren
  • Rosenquarz steht für Mitgefühl und Liebe
  • Sandelholz steht für eine ausgleichende, harmonisierende und beruhigende Wirkung
Robin Pratap

Robin ist Co-Founder von ASANAYOGA.DE und schreibt regelmäßig über Themen, welche die Yoga Community bewegen. Mit seinem indischen Background ist er schon früh mit Yoga in Berührung gekommen. Nach dem Sustainable Development Studium in Indien und England, ist sein Ziel eine innovative Plattform zum Wissensaustausch für Yogis zu gestalten.

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