Yoga im Winter: Die Wunderwaffe für alle Wehwehchen

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Der Winter kann bitterlich kalt und wirklich ungemütlich sein. Er hat aber auch tolle Seiten. Jene, in denen man zu Hause im Warmen sitzt, bei Kerzenlicht und warmem Tee ein Buch liest und sich mal wieder Zeit für sich nimmt. Gerade Yoga passt super in den Winter. Denn es sorgt neben der sportlichen Betätigung, die sowieso nur als Nebensache gesehen werden sollte, auch für Gemütlichkeit: Entspannte Kleidung, die eigene Me-Zone auf der Yoga-Matte und vielleicht sogar der Geruch von Räucherstäbchen gepaart mit sanften Klängen von musikalischer Begleitung im Hintergrund. Hach, und schon klingt der Winter doch gar nicht so schlimm oder? Wir zeigen euch im Folgenden, was Yoga im Winter so besonders macht und warum Yoga im Winter wirklich gut ist.

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1Yoga im Winter: Erkältungen? Die gibt es nicht!

Yoga ist ein echter Erkältungskünstler. Natürlich geht es hierbei nicht darum, sich trotz Schnupfnase und kratzendem Hals auf die Matte zu schwingen, sondern viel mehr, um yogische Rituale, die dem Körper bei Erkältungen sehr gut tun. Im Vordergrund sollten sanfte Asanas stehen und Atemübungen, die den Geist (und die Nase) reinigen. Außerdem ist auch Ayurveda eine echte Wunderwaffe gegen Erkältungen im Winter. Kennst du schon den Stirnölguss? Er wirkt wie ein sanftes Tuch, der sich auf deine Stirn legt und ist gerade bei einer fiesen Nasennebenhöhlenentzündung absolut entspannend.

2Yoga im Winter: Depressionen? Winter Blues? Kampfansage!

Ein langes „Om“ am Ende der Yogastunde, der Geruch von Räucherstäbchen und das gedimmte Licht – Hach, so eine Yogastunde ist richtiges Seelenfutter. Deswegen ist es gerade in der kalten Jahreszeit empfehlenswert, Yoga-Übungen mehrmals täglich auszuüben. Das müssen keine langen Sessions sein, sondern auch kurze und dafür effektive Sequenzen, die die Stimmung wieder ein wenig aufhellen. Besonders gut wirkt dabei ein Mix aus stehenden und liegenden Asanas.

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Abgesehen von den Übungen an sich wirken auch andere Bestandteile des Yogas auf unsere Seele: Meditation ist dabei zum Beispiel ein Schlüssel zum Abbau von negativen Gedanken und einer depressiven Grundstimmung. Versuche dich selbst einmal an einer Meditation. Natürlich wird das am Anfang nicht einfach sein, aber es ist eine Frage der Übung und des Abschaltens, bis du in der Stille angekommen bist, in der du dich nur noch auf dich selbst konzentrieren kannst.

Du weißt nicht, welche Mediation zu dir passt? Dann schau hier in unserer Auflistung vorbei.

3Yoga im Winter: Plätzchen und Glühwein? Na klar!

Yoga ist und bleibt natürlich auch ein Sport. Das heißt, dass bei Übungen, die lange gehalten werden und bei jeder einzelnen Yoga-Stunde natürlich Kalorien verbrannt werden. Wer also im Winter gern zu Plätzchen und Glühwein greift und bei den vielen Weihnachtsfeiern kaum Nein sagen kann, der sollte vielleicht häufiger in das Yogastudio gehen. Doch natürlich ist Yoga kein Garant für die Gewichtsabnahme. Er ist nur ein kleiner Helfer, der wiederum auch von Yoga-Art zu Yoga-Art unterschiedlich ist.


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4Yoga im Winter: Schmerzen adé

Gerade im Winter verkrampfen wir häufig durch die Kälte. Unbewusst ziehen wir die Schultern hoch, stehen komisch verschoben da und wundern uns dann, dass der Nacken und der Rücken schmerzen. Dazu kommt, dass man automatisch etwas träger im Winter, als im Sommer ist. Ja, die Badewanne und die Couch sind nun sehr verlockend, aber, glaubt uns, auch ein Spaziergang durch die Winterkälte kann wunderschön sein.

Wer aber trotzdem gerade jetzt an Schmerzen in verschiedensten Bereichen des Körpers leidet, der sollte Yoga mit in seinen Tagesablauf einbauen. Der Sonnengruß am Morgen, zum Beispiel, ist ein toller Start in den Tag und eine super Möglichkeit, um die Gelenke aufzuwärmen und sie auf den Tag vorzubereiten.

Abgesehen davon gibt es viele tolle Übungen, die den Körper im Winter so richtig einheizen und wem dann immer noch kalt ist, der sollte dringend einmal Bikram Yoga ausprobieren.

5Yoga im Winter: Kuschellook? Das passt auf die Matte

Endlich ist die Zeit da, in der wir uns wieder in die dicken Socken und den dicken Schal schwingen können. Toll, oder? Winter und Kuschellook – das passt einfach zusammen. Aber auch auf der Yoga-Matte darf es jetzt gemütlich werden. Niemand muss sich nun im kurzen, knappen Höschen durch die Yogastunde zittern. Ganz im Gegenteil. Es gibt tolle Outfits, die nicht nur bequem, sondern auch funktional sind und euch so auch bei Yoga im Winter schick und locker durch die Stunde bringen.

Seid ihr auch Fans von Yoga im Winter? Dann verratet uns doch in den Kommentaren, was Yoga im Winter für euch so besonders macht!

Anne Steinbach

Anne ist Reisejournalistin, Bloggerin und schon seit vier Jahren in Indonesien verliebt. Manchmal teilt sie diese Liebe auch mit anderen Ländern in Südostasien, dann packt sie ihren Schrammel-Backpack und zieht los. Yoga macht sie schon seit 5 Jahren und hat gerade Bikram für sich entdeckt. Nur an das Schwitzen muss sie sich noch gewöhnen.

2 thoughts on “Yoga im Winter: Die Wunderwaffe für alle Wehwehchen

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